[Songtext zu „Blessed“]
[Hook]
Immer, wenn's mir schlecht geht, denk' ich an die Zeit
Mein Leben war das Letzte, jetzt bin ich die Eins
Schau' nicht mehr nach links, schau' nicht mehr nach rechts
Schau' nur noch nach oben und denk', „Gott, ich bin blessed!“
Danke Gott, ich bin blessed, ja
[Part 1]
Noch kein Millionär, aber mir fehlt nix
Auf mei'm Weg hat's immer nur geregnet (Nur geregnet)
War'n nicht arm, doch hatten immer wenig
Jetzt machen sie Augе und ich glaub', ich bin gesegnet
Dеnk' an Oma, weiß, du hast es schwer (Ja)
Ohne dich wüsst ich nicht, wo ich heute wär
Und meine erste goldne Platte schenk' ich dir
Denn du warst immer hier (Ja, immer hier)
[Pre-Hook]
Ja, ja, bin so dankbar, meine Familie ist mein Anker
Alles auf mein'n Nacken, das ist jetzt der neue Standard (Standard, ja, ey)
Neue Nikes für mein'n Bruder, meine Schwester
[Hook]
Immer, wenn's mir schlecht geht, denk' ich an die Zeit
Mein Leben war das Letzte, jetzt bin ich die Eins
Schau' nicht mehr nach links, schau' nicht mehr nach rechts
Schau' nur noch nach oben und denk', „Gott, ich bin blessed!“
[Post-Hook]
Danke Gott, ich bin blessed, ja (Ja)
Guck ma', Papa, ich bin Rapstar (Ja)
Leb' jeden Tag, als wär's mein letzter (Ja)
Danke Gott, ich bin blessed, ja, ey, ey
[Part 2]
Ich bin blessed, doch sie hab'n mich unterschätzt (Ey)
Wusste schon als Kind, nach der Schule bin ich weg (Bye, bye, bye)
Sie sagten, „Sex sells in dieser kranken Welt“
Doch ich zeig' nur meine Stimme, nicht mein'n Ass
Danke, dass du fragst, ja, mir geht's jetzt gut
Sammel' die Awards und ihr seht mir zu
Habt nicht an mich geglaubt (-glaubt)
Aber scheißegal, kein böses Blut
[Pre-Hook]
Ja, ja, bin so dankbar, meine Familie ist mein Anker
Alles auf mein'n Nacken, das ist jetzt der neue Standard (Standard, ja, ey)
Neue Nikes für mein'n Bruder, meine Schwester
[Hook]
Immer, wenn's mir schlecht geht, denk' ich an die Zeit
Mein Leben war das Letzte, jetzt bin ich die Eins
Schau' nicht mehr nach links, schau' nicht mehr nach rechts
Schau' nur noch nach oben und denk', „Gott, ich bin blessed!“
[Post-Hook]
Danke Gott, ich bin blessed, ja (Ja)
Guck ma', Papa, ich bin Rapstar (Ja)
Leb' jeden Tag, als wär's mein letzter (Ja)
Danke Gott, ich bin blessed, ja, ey, ey, blessed, ja
[Outro]
Ja, hab' meinen Feinden verzieh'n (Yeah, yeah)
Nur mit den Echten im Team (Yeah, yeah)
Heut verdien' ich endlich mein'n Respekt
Ja, hab' meinen Feinden verzieh'n (Yeah, yeah)
Nur mit den Echten im Team (Yeah, yeah)
Dass sich Leute nun nach CÉLINEs Wohlergehen sorgen, spielt wie bereits im Song „Teil nicht mit euch“ vermutlich auf Personen an, die früher nichts von ihr wissen wollten, sich jetzt aber für CÉLINE interessieren, da sie nun bekannt und erfolgreich ist.
Jetzt kommst du an und schleimst mich voll
Und willst ein'n Teil von mei’m Erfolg
„Böses Blut“ ist eine Bezeichnung für Gedanken bzw. Überlegungen, die von Streitsucht, Unwillen oder Empörung geprägt sind. Wenn es böses Blut zwischen zwei Parteien gibt, dann bedeutet das, dass es Streit oder Ärger gibt. Auch wenn CÉLINE nichts von diesen Personen, die jetzt plötzlich angelaufen kommen, wissen will, so ist sie dennoch nicht auf Streit aus – sie sind ihr schlichtweg gleichgültig. Am Ende des Songs drückt sie dies nochmal auf ähnliche Weise aus, indem sie ihren „Feinden“ verzeiht.
Ja, hab' meinen Feinden verzieh'n (Yeah, yeah)
Nur mit den Echten im Team (Yeah, yeah)
CÉLINE lässt lieber den Erfolg für sich sprechen. Die Personen, die früher nicht an sie geglaubt haben und sie wegen ihres Traumes ausgelachten, dürfen ihr heute zusehen, wie sie Preise für ihren außergewöhnlichen Erfolg im Musikgeschäft einfährt. CÉLINE gewann beispielsweise den New Music Award als beste Newcomerin 2020 verliehen.
„Sex sells“ ist eine Redewendung bzw. eine Strategie aus der Verkaufspsychologie. Laut dieser Methode soll sich ein Produkt mithilfe von sexuellen oder erotischen Inhalten besser verkaufen. Typischen Beispiele, die man vor allem aus früheren Zeiten kennt, wären leicht bekleidete Frauen in Werbespots für Motorräder oder Autos. Dass die Nachfrage nach nackter Haut noch immer sehr groß ist, lässt sich zum Beispiel anhand der Erfolgsgeschichte des Playboys festmachen. Dieses Erotikmagazin wurde 1953 gegründet und konnte 2020 einen Umsatz von über 130 Millionen US-Dollar erzielen. Auch wenn solche Inhalte heutzutage kaum noch Anwendung in der klassischen Werbung finden, lässt sich das Prinzip auch auf viele andere Bereiche übertragen. So zum Beispiel auch auf die Film- und Musikbranche.
Spätestens seit dem großen Erfolg des weiblichen Rap-Dous SXTN im Jahr 2017 ist klar, dass Frauen im deutschen Rap endlich im Aufschwung sind. CÉLINE könnte dabei aber kritisch anmerken, dass sich viele dieser Frauen im Rap nach dem Prinzip „Sex sells“ in ihren Songs und Videos in einem sehr sexuellen Kontext verkaufen, um dadurch mehr Umsatz zu erzielen. Im Gegensatz zu anderen erfolgreichen Künstlerinnen wie beispielsweise SHIRIN DAVID, Katja Krasavice oder Juju, die ihren „Ass“ gerne dem Zuhörer präsentieren, verzichtet CÉLINE komplett darauf, sich in Videos oder auf sozialen Netzwerken freizügig zu zeigen. Sie lässt für ihren Erfolg nur ihre Stimme und ihr Talent für sich sprechen.
Es ist allerdings anzunehmen, dass CÉLINE hier weniger ihre Rap-Kolleginnen angreifen möchte, sondern viel mehr den Fakt kritisiert, dass Frauen in unserer Gesellschaft auch 2021 noch immer auf ihr Aussehen reduziert werden. Dass „Sex sells“ in gewissen Bereichen weiterhin großen Anklang findet und junge Künstlerinnen vermutlich regelrecht dazu getrieben werden, sich dieser Strategie zu bedienen, wird hier von CÉLINE sozialkritisch angeprangert. Für sie ist eine Welt, in der solch ein Sexismus Platz findet, krankhaft.
CÉLINE hat es geschafft, sich aus nichts etwas aufzubauen und verdient dadurch heute nicht nur Geld, sondern auch Anerkennung. Respektiert zu werden bedeutet dabei unter anderem Achtung, Höflichkeit und Prestige von anderen zu erfahren. Bereits in ihrer Single „Wenn ich will“, in der es ebenfalls vorrangig um ihren Erfolg geht, erzählt CÉLINE, wie sie nun als erfolgreiche Künstlerin anders behandelt wird:
Damit ist vermutlich das soziale Ansehen und die Anerkennung für ihren Erfolg gemeint. Für CÉLINE ist diese soziale Veränderung sogar noch wichtiger als das Geld an sich. Das könnte auch daran liegen, dass sie früher, als sie noch nichts hatte, sehr schlecht von anderen Menschen behandelt wurde. Dies wird auch als Sozialrassismus oder soziale Diskriminierung bezeichnet.
Auch in der deutschen Rapszene bekommt CÉLINE mittlerweile Respekt. Beispielsweise drückte bereits der Rapper Bonez MC oder auch die Rapperin Loredana ihre Bewunderung für CÉLINE auf Instagram aus.
Im erweiterten Sinne könnte man die Zeilen auch so verstehen, dass CÉLINE Werte wichtiger als Geld sind. Dass Geld nicht glücklich macht, wird zwar oft mal so daher gesagt, aber hinter der These steckt auch mehr Wahrheit als man vermuten könnte. Auch wenn man mit Geld keine finanziellen Sorgen mehr hat, so gibt es trotzdem einige Dinge, die man mit Geld nicht kaufen kann. Außerdem führt Geld oft zu mehr sozialem Vergleich, der einen schnell unglücklich machen kann, da es immer jemanden geben wird, der mehr besitzt als man selbst. Obendrein wird man schnell gesättigt von materiellen Luxusgütern. Schon sehr bald ist das der normale Standard, der einen nicht mehr glücklich macht. Was einen wirklich glücklich macht ist immer individuell. In Verbindung mit den Zeilen zuvor und mit dem generellen Grundtenor des Songs, könnte man vermuten, dass für CÉLINE z. B. Familie, Freunde und wie andere sie behandeln einen deutlich höheren Stellenwert für ihr Wohlempfinden darstellen als Geld es tut.
Bereits in ihrem allerersten Song „Was machst du da?“ erzählt CÉLINE, dass sie anderen verzeihen kann:
Was machst du da, Céline?
Vergibst allen ihre Fehler, doch hast dir selbst nie verzieh'n, ja
Mit den Feinden meint sie hier vermutlich Personen, die sie früher aufgrund ihres Traumes ausgelacht haben oder meinten, sie sei nicht gut genug. Diese Personen spricht sie im Laufe ihrer EP immer wieder direkt an. Vergeben und vergessen sind aber zwei verschiedene Dinge. Auch wenn sie ihren Feinden verzeihen kann, will sie trotzdem nichts mit ihnen zu tun haben. Sie will nur echte Freunde in ihrem Kreis haben, auf die sie seit jeher verlassen kann.
„Nur mit den Echten“ ist außerdem vermutlich eine Referenz an die Single „Knöcheltief“ von Trettmann und Gzuz, die diesen Ausdruck mit ihrem Song prägten:
Nur mit den Echten (Whoo!)
Meine Jungs sind die besten (187!)
Echt sein bedeutet in Bezug auf eine Person, dass sie besonders authentisch ist. Das heißt, dass diese Personen ihren Gedanken, Werten und Überzeugungen entsprechend handeln und ihr Verhalten nicht durch äußere Einflüsse bestimmt wird.
Auch wenn CÉLINE ihren Traum Musik zu machen nun erfolgreich auslebt, ist und bleibt sie ein normaler Mensch mit Gefühlen. Und so gibt es auch im Leben eines Superstars Tage, an denen man sich einfach nicht gut fühlt. Mit der wachsenden Bekanntheit und dem Erfolg kommen zudem einige zusätzliche Probleme auf einen zu. In Songs wie „Dämonen“ oder „Teil nicht mit euch“ beleuchtet CÉLINE beispielsweise die Schattenseiten ihres Erfolges und den Druck, der ausschlaggebend für ihr hier angeführtes schlechtes Wohlbefinden sein können. Um ihre aktuelle Lebenslage aber dennoch wertzuschätzen, denkt CÉLINE an frühere Zeiten, in denen sie mit weitaus schlimmeren Problemen konfrontiert war. CÉLINE erzählt zum Beispiel im Song „Wenn ich will“ von einem Tiefpunkt in ihrem Leben, als sie vor noch nicht all zu langer Zeit weder Geld noch Ausbildung hatte.
Trotzdem hat sie es heute zu einem erfolgreichen „Rapstar“ geschafft und macht ihre Familie stolz. Damit erfüllt sie das bekannteste aber womöglich auch wichtigste Klischee im Rap-Genre: Es von nichts zu etwas geschafft zu haben. Diesen Weg an die Spitze beschreibt sie hier lyrisch, in dem sie ihr früheres Leben als „das Letzte“, also besonders schlecht, bezeichnet, während sie heute die „Nummer eins“, also eine Gewinnerin, ist. CÉLINE will sich nun ganz auf ihre Karriere und die guten Seiten dieses Lebens konzentrieren. Dies umschreibt sie hier mit der Redewendung „Nicht mehr nach links und rechts schauen“, welche bedeutet, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren und sich nicht ablenken zu lassen. CÉLINE schaut stattdessen metaphorisch nach oben, also zu Gott, um sich für seine Gaben zu bedanken.
„Blessed“ ist ein englischer Begriff und bedeutet übersetzt „gesegnet sein“. Segen ist grundsätzlich im Christentum ein Gebet, wodurch eine Person oder eine Sache göttliche Kraft oder Gnade geschenkt bekommt. Der Ausdruck „gesegnet sein“ bedeutet im Allgemeinen, dass Gott einem gute Dinge gibt. CÉLINE glaubt also daran, dass sie ihr Talent und ihren aktuellen Erfolg Gott zu verdanken hat. Sie zeigt sich daher dankbar und will jeden Tag in vollen Zügen genießen.
Das schlechte Wetter bzw. der Regen auf CÉLINEs Weg sollen ihre Erschwernisse und Probleme, die sie dabei begleitet haben, symbolisieren. Besonders ihre frühere finanzielle Lage spielt hierbei eine große Rolle. In Songs wie „Wenn ich will“ oder „Blue Jeans“ erzählte sie bereits über diese missliche Situation und von diversen anderen Problemen, die sie in ihrer Kindheit und Jugend plagten. Aufgrund des geldlichen Notstandes konnten sich ihre Eltern nicht viel leisten und sie musste im Gegensatz zu anderen Kindern auf einiges verzichten. Dies drückt sie zum Beispiel in folgenden Zeilen auf der Single „Wenn ich will“ aus:
Wie sich dies nun durch ihren musikalischen Erfolg änderte, zeigt sich anhand der letzten dieser vier Zeilen. Der Ausdruck „Auge machen“ hat sich vor allem durch die deutsche Hip-Hop-Kultur als Jugendsprache etabliert. Die Redewendung hat seinen Ursprung in Mesopotamien bzw. später vor allem im Islam, in dem es Überlieferungen über den „Bösen Blick“ gibt, der es Personen ermöglicht, andere zu verfluchen. Der Böse Blick steht demnach im Zusammenhang mit Neid und ist eine Art „Blick des Neiders“. Genau so wird dieser Ausdruck heutzutage auch unter Jugendlichen verstanden. Wer „Auge macht“, der ist neidisch oder eifersüchtig auf jemanden.
Dies zeigt CÉLINEs Erfolg in dem Sinne, dass man sich den Neid anderer erst verdienen muss. Früher hatte CÉLINE nicht viel bzw. meistens weniger als andere. Es gab also nichts, worauf andere neidisch sein könnten. Heute hingegen lebt sie ihren Traum als Künstlerin und verdient gutes Geld, auch wenn es dabei – wie sie selbst sagt – „NOCH!“ nicht für die Million auf dem Konto reicht.
Warum es CÉLINEs Großmutter schwer hat, wird hier nicht weiter erklärt. Eine Interpretation wäre aber, dass sie ihre Enkelin vermisst, die nun als Rapstar und in Berlin lebend verständlicherweise nicht mehr so viel Zeit wie früher hat. CÉLINE zeigt in ihren Songs immer wieder, wie wichtig ihre Familie für sie ist. Ohne den familiären Rückhalt, den Zuspruch und die Fürsorge hätte es CÉLINE nie soweit in ihrer Karriere geschafft.
Eine Goldene Schallplatte ist eine auf Verkaufszahlen basierende Auszeichnung in der Musikbranche. In Deutschland erhält man eine Goldene Schallplatte für 100.000 verkaufte Alben bzw. 200.000 verkaufte Singles – dazu zählen mittlerweile auch anteilige Streams. Auch wenn Singles wie „Für Mich“ oder „Tränen aus Kajal“ durch die Decke gingen, kann CÉLINE zum Zeitpunkt dieses Songs noch keine Goldene Schallplatte ihr Eigen nennen.

Selbstbewusst, wie sie ist, scheint sie sich aber sicher zu sein, dass dies eines Tages der Fall sein wird. Und wenn es soweit ist, dann möchte CÉLINE ihre erste Platte ihrer Oma als Dank für ihre Unterstützung schenken. Dass CÉLINE hier von der „ersten“ Platte spricht, zeigt nicht nur, dass sie sich sicher ist, diese Auszeichnung eines Tages zu erhalten, sondern dass sie sich vorstellt, gleich mehrere Goldene Schallplatten im Laufe ihrer Karriere zu verdienen.
Ein Anker dient dazu ein Schiff am Meeresboden festzumachen und zu sichern. Im Laufe der Zeit hat sich diese Funktion zu einem schönen Symbol der Liebe für eine starke und sichere Bindung entwickelt. Ein Anker steht symbolisch auch für Verbundenheit mit der Familie – dem Heimathafen, der Schutz, Halt und Sicherheit gibt. CÉLINEs Familie gab ihr auf dem Weg zum Erfolg immer den nötigen Halt, weshalb sie für CÉLINE den Anker repräsentieren. Da es nun mit dem Erfolg geklappt hat und dies ohne ihre Familie nicht möglich gewesen wäre, will CÉLINE etwas zurückgeben.
„Auf meinen Nacken“ ist dabei eine deutsche Redewendung aus der Jugendsprache, die besagt, dass die Rechnung bzw. die Kosten von dieser Person komplett übernommen werden. Durch CÉLINEs Erfolg übernimmt sie nun alle Kosten für ihre Familie und will sich damit bei ihnen für ihre Unterstützung bedanken. Mit den „neuen Nikes“ sind beispielsweise neue Schuhe der beliebten US-Marke Nike gemeint, die sie ihren beiden Geschwistern schenken möchte, da sie sich sowas früher nie leisten konnten, wie sie auf der Single „Wenn ich will“ verriet:
In diesem Song erwähnt sie außerdem im selben Kontext ihren kleinen Bruder und ihre Familie und wie sie ihnen in Zukunft durch ihr verdientes Geld helfen möchte. Ihre Schwester hingegen erwähnt sie hier zum ersten Mal, was zu dem darauf schließen lassen könnte, dass ihre Schwester älter als CÉLINE ist.

Aus diesen Zeilen lässt sich vermutlich ableiten, dass CÉLINE noch nie ein Fan des „klassischen Konzeptes“ von Schule und Arbeit war. Eventuell war dies auch der Grund, warum es bei ihr mit der Schule nicht klappte. CÉLINE wurde nämlich von der Schule verwiesen, wie sie auf ihrer Single „Wenn ich will“ selbst preis gab:
Vor einem Jahr von der Schule geflogen und dachte, das war’s
CÉLINEs Ziele und Interessen richteten sich schon immer auf die Musik und nicht auf irgendetwas, das man in der Schule lernt. Als sie ihre Ziele und Träume in der Kindheit äußerte, stieß sie vermutlich auf Gegenwind. Andere Kinder lachten sie aus oder glaubten nicht, dass sie es schaffen würde, wie auch an einer anderen Stelle im Song erwähnt:
Habt nicht an mich geglaubt (-glaubt)
Und an meinem Traum (Traum)
Mittlerweile hat CÉLINE sich aber diesen Kindheitstraum erfüllt. Sie ist weit weg von Schule oder Nine-to-five-Job und verdient ihr Geld mit ihrer großen Leidenschaft. Die Kinder von damals haben sie also unterschätzt, da sie nicht gedacht hätten, dass CÉLINE sich ihre Wünsche und Träume erfüllen kann.
Räumlich gesprochen könnte es auch sein, dass CÉLINE schon immer raus aus ihrer Heimatstadt Paderborn wollte. In ihrer Jugend hielt sie nur noch die Schule und ihre Familie von einem Umzug ab. Nach der Schule wollte sie aber direkt weg. Wie sie bereits in ihrer ersten Single „Was machst du da?“ erzählte, lebt CÉLINE nun in Berlin. In dieser Zeile erwähnt sie ebenfalls, dass sie raus aus ihrer Stadt „musste“:
Was machst du da, Céline?
Musstest raus aus deiner Stadt, doch bist du glücklich in Berlin, ja?