Blickwinkel

By WuShit

Released on November 10, 2017

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Blickwinkel I


[Verse 1: WuShit]

Man hat gar keine Aussicht, wenn alles schwarz, weiß und grau ist. In Mike's Gegend, ist die einzige Farbe das Blaulicht

Die Wahrheit ist traurig, er möchte das man sich nach seinem Tod an Ihn erinnert auch ohne Grabstein mit Aufschrift. Er wurde nicht zum Gewinner geboren, sondern hat immer verloren. Doch mit Papier und Stift, beginnt er von vorn’. Die Stimme voll Zorn, und den Zettel voll Schmerz

Wird aus Ihm schon bald ein Rapper mit Herz

Er kann gut Rappen und gute texte kreieren

Sein Bester Freund Marc, kann die Tracks produzieren

Er schreibt dauernd, Tag und Nacht quälen ihn die Sätze, jedesmal steckt er teile seiner Seele in die texte

Das ist eine Therapie für Ihn und vielleicht eine Möglichkeit aus seinem Leben zu entfliehen, aus der Gegend welche Ihn Meilenweit bindet, er nutzt jede Minute, in der er zum Schreiben Zeit findet

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Der Beat läuft, die Ideen kommen und die Feder bewegt sich

Auf ein Paar seiner Textblätter hat es auch Tränen geregnet

Das er gute Musik macht wird ihm von jedem bestätigt

Und das macht allfällig die täglichen Schicksalsschläge erträglich. Der Weg der zu gehen ist, ist verregnet und neblig

Die Möglichkeit ihn zu gehen, bleibt ihm eben nicht ewig

Viele haben sich auf diesen Planet verewigt

Und auch er spannt seine Flügel, für den Ausbruch aus dem Leben im Käfig. Mit seinen texten öffnet Mike den Leuten die Augen. Sie beginnen wieder an Ihre Träume zu glauben

Nach ein Paar Jam’s häufen sich neue Freunde und Frauen

Doch solchen Freunden und Frauen, kann man häufig nicht trauen. Geblendet von einer ganz neuen Seite den Lebens

Will er alles allein, möchte keinem was geben

Sein besten Freund hat er seit Tagen nicht gesehen

Und von seinen neuen Freunden schien keiner seine Lage zu verstehen

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Er denkt an die Alte Zeit, und könnte anfangen zu weinen

Er hat sein besten freund verlassen anstatt dankbar zu sein

Unter Tausend Leuten fühlt er sich langsam alleine

Denn er hat keinen wahren freund um das ganze zu teilen

Der 10 November, steht im Kalender

Und er sagt zu sich, heute muss er was in seinem Leben verändern. Prasselnder Regen am Fenster und Kälte im Haus

Er hält es nicht aus und muss schnellstens hier raus

Setzt sich auf eine bank und dort raucht er dann den letzten Joint, er nimmt den Mut zusammen und geht zu dem Haus von seinem Besten Freund. Von weitem erkennt er schon, die Tür ist nicht verschlossen

Und ahnt das was nicht stimmt, denn sie ließen die Türen niemals offen. Plötzlich kommt ein dumpfer knall aus dem inneren, vollkommen apathisch rennt er zu dem Zimmer hin

Und er findet sein besten Freund ergangen, der Sinn seines Lebens, ist mit seinem besten Freund gegangen

Blickwinkel II


[Verse 2: WuShit]

Marc kommt spät nachhause wie immer, das Tv Gerät flimmert, und verleiht dem Grauen Raum ein lautloses, trauriges schimmern. Er lebt in einem Haus, um dass er sich überhaupt nicht mehr kümmert, sodass ein berg aus Müll und dreck, das einfache laufen verhindert

Er taumelt durchs Zimmer und ein Blick nach draußen verschlimmert, das er sich dauernd erinnert, an diesem grausamen Winter. Keine Frau, Keine Kinder, nur Mauern und Gitter, die das Ausbrechen aus seinem Gefängnis, laufend verhindern. Rau sind die Finger und leer ist der Magen

Die Welt braucht einen Sünder, er kam als erster in frage

Sein Traum ist zersplittert, nun muss er schmerzen ertragen

Unter dem lautem Gewitter, hört er sein herz nicht mehr schlagen. Er muss ohne Familie, ohne Geld und ohne Arbeit zuhause sitzen, deswegen wird alles was er hat, dem Sparschwein im Bauch geschmissen. Er kann den blick nicht mal für ein bisschen Klarheit nach draußen richten

Denn jedesmal wenn er es versucht, muss er der Wahrheit ins Auge blicken

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Wo er Wohnt, gibt es keine Gelder zu verprassen

Aber kälte in den Gassen, nur wegen seinen besten freund Mike, hat er diese Welt noch nicht verlassen

Das dieser seit kurzem rappt, kann er selber noch nicht fassen. Zusammen machen sie gute Musik, doch noch gefällt das nicht den Massen. Sie sind unzertrennlich und würden für den anderen sterben, doch schon bald sollte ihr ganzen leben anders werden. Beide wissen, es gibt haufenweise Rapper, doch vielleicht werden Sie entdeckt und können aus der scheiße klettern

Zusammen reißen sie ein paar kleinere Jam’s

Und feiern die Zeit mit ein paar weiteren Bands

Aus der Scheiße wird gleich ein einfacher Trend

Und Sie erweitern Ihren kreis von begeisterten Fans

Dass das alles ein schwerer Fehler war, hat er heute kapiert

Denn die Leute sind im Grunde nur an seinem Freund interessiert. Zusammen haben Sie träume kreiert, doch jetzt weiß er wie es ist, wenn man Freunde an eine Meute verliert

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Er kommt nachhause, macht das licht im Zimmer an

Und fragt sich ob sich noch jemand an sein Gesicht erinnern kann. Aber er hat soviel Zweifel, dass er den Zweifeln nicht Traut, wieso hat er bloß solange an diese scheiße geglaubt

Sein bester Freund hat sich schon seit tagen nicht gemeldet

Also geht er zu ihren Plätzen und wartet in der kälte

Doch keiner erscheint, wiedermal bleibt er allein

Zuhause hört er die Lieder aus ner unbeschreiblichen Zeit

Es ist der 10 November, heute fing es an

Ihm wurde klar, dass man niemanden zur Freundschaft zwingen kann. An welchen trostlosen Ort sind seine Träume hingegangen, was soll er in einer Welt, in der Ihm nichts mehr Freude bringen kann. Mit diesen Fragen im Kopf, legt er das Seil um den Kragen, stellt sich auf den Stuhl und glaubt er muss kein leid mehr ertragen. Er verabschiedet sich aus einer Welt ohne Ausweg, das letzte was er hört ist der Stuhl, der auf dem Boden aufschlägt