Blauer Samt

By Torch

On Blauer Samt

Released on September 25, 2000

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[Songtext zu ,,Blauer Samt“]


[Part 1: Torch]

Ich bin dein Nachthemd, das immer mit dir pennt

Und jeden Duft, jeden Geruch deines Körpers kennt

Ich liege auf dir, halte dich fest, begleite dich

Wärme dich, streichel und verleite dich

Ich beachte dich, ich betrachte dich

Ich verachte dich irgendwann schlacht’ ich dich

Ich liebe wenn das Fleisch dem Druck der Lust nachgibt

Die Horde der Hormonen die Vernunft besiegt

Die Kühle meiner Farbe fühlst du in deiner Hand

Erkennst du mich? Blauer Samt!

[Interlude 1: Klaus Hoffmann, Klaus Kinski]

Wir sind zwei du und ich wenn die Liebe verweilt

Doch wenn das Glück zerbricht wenn man sich dann langweilt

Lasst euch nicht verführen!


[Part 2: Torch]

Jetzt ist es dunkel und es wird Zeit hoch zu gehen

Lincoln Strasse, Zimmer 710

Ja ich bin besessen vielleicht bin ich auch krank

Ich werde auf sie warten und verstecke mich im Wandschrank

Sie trägt ein rotes Kleid sie weint und tut mir leid

Dieses Weib hat den Leibhaftig’n im Leib und kein’ der sie befreit

Ich weiß es bringt kein Glück doch nun gibt’s kein Zurück

Eine Lust die mich erdrückt Blauer Samt macht mich verrückt

Aus dem Körper rinnt der Schweiss unerträglich heiss

Sie hat mich entdeckt nun bezahle ich den Preis

Die Neugier in den Augen, ein Messer in der Hand

Sie legt mich auf ihr Bett, der Bezug Blauer Samt


[Interlude 2: Klaus Kinski]

Ich werde nicht sprechen, ich werde nichts denken

Aber die Unendlichkeit der Liebe wird meine Seele umfangen

Ich werde fern sein, weit weg


[Part 3: Torch]

Blut gerät in Wallung, sie saugt wie ein Vampir

Ihr schmeckt der Eierlikör besser als Heineken Bier

Sie verlangt dass ich sie schlage!

Wieso? Ist meine Frage

Flehend schaut sie mich an und ich tu’s

Amor läuft Amok er zielt verdammt gut

Er schiesst seinen Pfeil in den Ofen ihrer Glut

Ich lösche ihr Verlangen mein Gift wird sie empfangen

Es tut so herrlich weh, wie der Biss von tausend Schlangen

Der Griff von tausend Zangen, 666 Klingen

Sie kratzt wie eine Katze und schreit wie von Sinnen

Mir schmerzen meine Glieder, doch sie will es schon wieder

Ich habe Angst davor, rotes Blut am linken Ohr

Kommt da hinten vor, denn trotz aller Warnung

Bin ich zur Lincoln vor durch das Traumtor

Aber die Haut an ihrem Bauch ist so weich wie Samt

Blau ist sie auch, wir wissen beide woher das stammt

[Interlude 3: Klaus Kinski und [?]]

Lasst euch nicht verführen

Bring ihn mir raus Raymond! Du gottverdammter Fuck!

Wo schaust du hin, he? Wehe du schaust mich an Fuck!

Ich schiess wenn ich was weisses in deinen Augen seh

Du bist wie ich!

Frank, Frank er hat’s nicht so gemeint - halt's Maul, halt’s Maul


[Outro: Torch]

Versau mich trau dich hau mich kau mich

Schau mich nicht an und setz' dich endlich auf mich

Frag' nich, schlag mich sei abartig

Ich beklag mich ganz bestimmt nich' ich bin artig

Sei lieb zu Baby, du weisst wonach ich mich sehne!

Du trinkst mein Blut und ich küsse deine Träne

Aaahhh, will alles und noch mehr

Daddy kommt nach Haus, komm her