Zweifel

By Sperling

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Released on January 22, 2021

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[Strophe 1]

Das Signal von meinem Gehirn in meinen Arm

Sirenen schlagen Alarm in die Straße

Kurz unterbrochen vom Dröhnen des Knalls

Und den Schallwellen der Hülsen die fallen

Rauch aus der Mündung

Luft von Druckwellen zerrissen

Das Klicken des zurückschnellenden Schlittens

Zurückweichen des Brustkorbs wenn die Kugel da ist

Geschmack eines Nagels wеnn er nachgibt

Kurz bevor er aufkommt, das lеtzte Mal atmet

Sieht man nochmal wie durch Glas in seinen Augen die Panik

Die letzten Reste eines Lebens die jetzt die Straße schmücken

Das passiert wenn ich den Mut gefunden habe abzudrücken

Ich hab die gleichen Ängste

Und kämpf gegen die selben Dämonen

Aber eben diese helfen mir hoch

Gehe ich zu Boden

Sehe mich von oben und erkenn mich nicht, verändere mich

Los hilf mir wenn es stimmt, dass du allmächtig bist

Letztendlich verliere ich nur den Kampf gegen mich selbst

Lang lebe wer fällt

Das ist der Moment wenn ich jemals Zweifel hatte

Los bitte sag mir irgendwas um es mir leicht zu machen


[Refrain]

Ich steh für mich allein und höre zu was er mir sagt

Und vielleicht bin ich verloren auch wenn ich Spuren hinterlass

Und wenn der Druck mich endlich taub macht

Und der Zweifel endlich blind

Dann zeigt er sie dir auch, bis sie noch ewig weit zu sehen sind


[Strophe 2]

Wenn ich jetzt weiter mache

Beginnen die Sorgen von vorne

Schon viel zu oft die Kontrolle verloren

Dann hat dieses Monster gewonnen

Und daraus wird noch eine Horde

So fühlt es sich an wenn man eine Entscheidung trifft

Und insgeheim bezweifelt wie weise sie ist

Gleißendes Licht könnte das Ende des Tunnels sein oder ein Irrlicht in die Dunkelheit

Seit Sekunde Eins Zweifel haben

Und sollten die anderen dich fragen

Warum ich grade nicht da bin dann sag ihnen ich bin festgefahren in meinem Wahnsinn

Eines Tages bin ich zweifellos zweifelsfrei

Drück einfach ab ohne nachdenken und ohne feige sein

Einen Schritt weiter und es gibt keinen Ausweg mehr

Und wenn doch hab ich wenigstens nichts draus gelernt


[Refrain]

Ich steh für mich allein und höre zu was er mir sagt

Und vielleicht bin ich verloren auch wenn ich Spuren hinterlass

Und wenn der Druck mich endlich taub macht

Und der Zweifel endlich blind

Dann zeigt er sie dir auch, bis sie noch ewig weit zu sehen sind