Released on February 3, 2006

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[Chorus:]

Diese meine Sprache ist Ausdruck des Denkens

Mein Glaubensbekenntnis Vertrauen und Verständnis

Gebrauche sie ständig wie Augen und Hände

Lässt sich nicht begrenzen durch Mauern und Wände


[Strophe I:]

Gedanken sind frei du kannst sie auch äußern

Ich leb in der Sprache wie and’re in Häusern

Ich wandel in Träumen und glaub an die Wahrheit

Die Sprache vermittelt in Trauer und Arbeit

Schau ich bin nah bei der Wurzel des Ursprungs

Wenn ich hinterfrage benutz ich die Zukunft

Um ändern zu können was bisher normal war

Errichte der Innovation jetzt ihr Mahnmal

Was bislang banal war erfüll’ ich mit Inhalt

Schick Sinn und Bedeutung zurück in die Kindheit

Auf dass sie gedeihen auf dass sie hervorbringen

Was über Jahrzehnte leider verloren ging


[Chorus]


[Strophe II:]

Wörter sind heute oft nicht mehr als nur Buchstaben

Wen interessiert’s wenn wir davon genug haben

Blutlachen trocknen und Sprache verstummt

Wer fragen richtig stellt ist gar nicht so dumm

Ich frag mich warum ist das Interesse gering

Man kann doch nun wirklich nichts Besseres gewinnen

Als Kenntnis und wissen und Sprache und Ausdruck

Man lernt nichts dazu wenn man nur gradeaus guckt

Sieh dich um was passiert ringsum

Beschreib was du siehst belass es nicht bei Dingsbums

Such nach Begriffen um treffend zu sagen

Wofür es sich lohnt Interesse zu haben


[Chorus]


[Strophe III:]

Viele Menschen wollen immer nur Recht haben

Dabei entleeren sie ihre Worte zu Sprechblasen

Was heißt heute noch ich liebe dich

Nur damit der Körper `n bisschen Liebe kriegt

Diese Sicht teilen sicher nicht viele

Da die Meisten die Sprache nicht lieben

Nicht zu schätzen wissen oftmals kaum wahrnehm

Wer Sprache nicht achtet hat immer das Nachsehen

Ich sehne mich nach Momenten der Wortfülle

Im Alltag begegnet man leider nur Worthülsen

Egal was ich in meinem Leben so vorhab

In jedem Fall kämpf ich für Sprache und Wortschatz


[Chorus]