Ich Will Nicht

By Si-Data

On Allé

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[Refrain:]

Ich will nicht, dass du dich in mich verliebst

Weil ich jetzt schon sehe wie du mich schiebst

In die Ecke drängst mein Ich in eine andere Form zwängst

Mich fängst und mich dann wie etwas weghängst

Ich bin stolz auf mich

Siehst du etwa meinen Fortschritt nicht?

Anderes Verhalten könnte mir gut stehen

Doch ich änder mich nicht für irgendwen


[Strophe I:]

Hör mal Ich bin wie ich bin

Ich bin dünn ich bin groß

Eigenmündig ich stoß

Ab was ich Liebe

Mach keinen Abwasch ich schiebe

Dinge auf bis sie fallen

Ich gehe Streit aus dem Weg

Wage es nicht die Faust zu ballen

Versuch Zeit aufzunehmen

Vergess dabei rauszugehen

Und wenn ich etwas nicht weiß trotzdem schlau auszusehen

Ich habe Angst davor nur Mittelmaß zu sein

Und will ständig als Star im Mittelpunkt schein'

Verpasste Ziele ließen mich fast depressiv werden

Denn wie gewohnt ging's gegen den Strom statt mit den Herden

Ich schenkte, weil ich dachte dadurch Freunde zu gewinnen

Doch die wahren Freunde sehen nicht die Sachen sondern DICH als den Gewinn

Den Sinn der Freundschaft

Wenn man zu zweit Dinge schafft die man sonst nicht zu neunt schafft

Doch Freundschaften ließ ich schleifen

Kam zu nem Mädchen nem reifen

Verzeiht mir, denn jetzt beginn ich zu begreifen


[Refrain:]

Ich will nicht, dass du dich in mich verliebst

Weil ich jetzt schon sehe wie du mich schiebst

In die Ecke drängst mein Ich in eine andere Form zwängst

Mich fängst und mich dann wie etwas weghängst

Ich bin stolz auf mich

Siehst du etwa meinen Fortschritt nicht?

Anderes Verhalten könnte mir gut stehen

Doch ich änder mich nicht für irgendwen


[Strophe II:]

Ich weiß, ich rede viel

Doch ich hör nicht auf – so bin ich

Du denkst du kommandierst

Doch ich hör nicht drauf – so kindlich

Erreich' fast jedes Ziel

Ob ich mich verlauf – wo bin ich?

Kein Verlaufen, ich verrenn mich, da ich Stillstand hasse

Brauch Herausforderung ich kenn mich

Noch nicht ganz doch ich fang an mich zu lieben

Die Arroganz, die die Leute mir zuschrieben

Der feinste Sand beginn jetzt schonmal zu sieben

Nenn mich Aladdin bin auf dem Teppich geblieben

Ich hasse es zu warten, lieb es Vorfreude zu haben

Doch oft zögert ich zu lang

So warn es Träume die dann starben

Erst warten und dann zahlen wie an Kassen

In meinem Leben ging's mir zu oft ums anpassen

Kam bis zum Thron doch konnte ihn nicht anfassen

Ich spielte ihn nie aus meinen Vorrat an Assen

Um schnell zu flüchten das Auto an lassen

Fing neues an ums kurz später ganz zu lassen

Ich hatte ständig Angst was zu verpassen

Das Leben bestand für mich aus zu vielen Gassen

Begann Entscheidungen zu hassen

Wollte überall dabei sein

Doch egal aus welchen Massen

Jetzt wähl' ich und ich geh stolz mit beiden Bein rein


[Refrain:]

Ich will nicht, dass du dich in mich verliebst

Weil ich jetzt schon sehe wie du mich schiebst

In die Ecke drängst mein Ich in eine andere Form zwängst

Mich fängst und mich dann wie etwas weghängst

Ich bin stolz auf mich

Siehst du etwa meinen Fortschritt nicht?

Anderes Verhalten könnte mir gut stehen

Doch ich änder mich nicht für irgendwen


[Strophe III:]

Ja, ich bin offen für Neues

Selten sag ich ich bereu es

Ich bin treu wes-

Halb mich schon mancher ausnutzte

Die Folge Ironie die ich benutzte – zum Schutze

Zum Verschleiern der Wahrheit

Ziel war Unberechenbarkeit

Mein Mut war weit

Tat alles um beliebt zu sein

Jetzt red' ich Klarheit

Auch werden manche zum Feind

War Abhängig, konnte weder schreiben noch schrein'

Das war anfänglich

Jetzt bin ich frei, Verdammt ich will es bleiben!

Wollte jeden an mich binden

Doch fand es schnell zu enge

Wollte Sicherheit finden

Deshalb suchte ich mir Zwänge

Mein Leben bestimmt von Gewohnheit und Rhythmen

Ein Beben es war wie gewohnt Neid und litt wenn

Ich sah, dass es manch Einem besser ging als mir

Geprägt von Geiz aus Angst, dass ich was verlier

Doch wenn ich nun zurück sah

In Kindheit ein Stück fahr

Die von Freunden und Familie geschmückt war


[Refrain:]

Ich will nicht, dass du dich in mich verliebst

Weil ich jetzt schon sehe wie du mich schiebst

In die Ecke drängst mein Ich in eine andere Form zwängst

Mich fängst und mich dann wie etwas weghängst

Ich bin stolz auf mich

Siehst du etwa meinen Fortschritt nicht?

Anderes Verhalten könnte mir gut stehen

Doch ich änder mich nicht für irgendwen


[Strophe IV:]

Musik und Bewegung die Dinge die mich ernährn'

Ich bin nicht verrückt doch niemand weiß mich wirklich zu erklärn'

Muss das Aufgeben erst lernen

Die Dinge die das aufstehen erschwern

Das nichts drauf geben

Sowie das in-kauf-nehmen verwehrn

Im Grunde bin ich ruhig du provozierst mich

Und ich ignorier dich

Bewahre einen kühlen Kopf, Druck gibt mir Kraft

Bin nachdenklich und frag mich oft wie ich das schaff'

Kam nicht immer zu ner lösung

Und dann wurd ich schonmal bös und

Ließ mich von Gefühlen treiben

Doch entschied ich werd nicht zwischen Stühlen bleiben

Ich behalt und mische neue Farbe in mein Leben

Ich will nie aufhörn zu lernen eine Gabe ist mein Streben

Mich zieht es nach fern man hat mir mehr als einen Platz gegeben

Ich habe begonnen in der Welt einen Schatz zu sehen

Ich Handel um zu Genießen

Ein Wandel ich wurd zum Riesen

Mein Leben ein BUCH und ich werd es noch nicht schließen