Released on February 24, 2006

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[Part I]

Ein knall in der Mittagssonne, die Menschen verenden kläglich, Blitze am Horizont

Verbrannte Körperteile fliegen wie Pappe im Feuer rum

Mit einem mal ist keiner da und Deutschland stumm

Die Armee der Toten wird weggeblasen vom Wind

Erst jetz merken die Menschen wie arm sie doch sind

Ein paar Kilometer weiter schreien Menschen um Hilfe

Um Gott für ihre Sünden um Vergebung zu bitten

Mütter pressen ihren Säugling an die Brust

Und versuchen verzweifelt zu schützen, bald ist alles tot

Bald ist niemand da, unter Asche und Schutt begraben

Liegt ein Phönix der drauf wartet frei in die Luft zu starten

Das rote Telefon liegt irgendwo in der Gegend rum

Jeden Ton nehm ich wahr aus Angst um mein Leben und

Eine Träne rollt über den Dreck im Gesicht

Gott bitte vergib mir ich sprech mein letztes Gebet wenn ich

Hoch oben vor den Türen deines Schlosses steh

Knie ich mich hin und versenk mein Kopf vor dir

Letztendlich ist es auch egal wer schuld is

Der Fluss des Lebens mündet im Ozean des Todes


[Hook]

Die Lawine rollt

Jeder schreit: "Das hab ich nie gewollt"

Sie rollt, hinterlässt nichts außer Ruinen und Staub

Und ich werf den ersten Stein in die Schlucht

Weil der Rest der am Abhang steht feige zuguckt

Die Lawine rollt

Jeder Schreit: "Das hab ich nie gewollt"

Sie rollt, hinterlässt nichts außer Ruinen und Staub

Und ich werf den ersten Stein in die Schlucht

Weil der Rest der am Abhang steht feige zuguckt


[Part II]

Sie rollt durch die Plattenläden um alles Platt zu fegen

Rollt durch die Gassen der Innstadt, Menschen schrein: "Bitte lass uns leben"

Ein blasses Wesen lächelt stumm und schaut zu

Wie das Unkraut das wuchert zerstampft wird zu Muus

Und hinterm Alten ist Platz für was neues

Und hinterm Horizont zerplatzen die Träume

Die Neuzeit wird von der Steinzeit zerfressen

Ich hab während des Lebens geweint doch jetz heißt es lächeln

In der Stadt herrscht Stille, so still das ich die Stille schon hör

Grauer Staub fliegt oben im Himmel umher

Sinkt zu Boden und findet Ruhe und

Findet auf dem Asphalt die nötige Beruhigung

Ich bin allein jetz ist keiner mehr hier

Doch die Lügen meiner Mitmenschen bleiben in mir

Somit bin ich der letzte Wirt für das Virus Mensch

Ich schaue zu wie mein Körper in die Tiefe fällt


[Hook]

Die Lawine rollt

Jeder schreit: "Das hab ich nie gewollt"

Sie rollt, hinterlässt nichts außer Ruinen und Staub

Und ich werf den ersten Stein in die Schlucht

Weil der Rest der am Abhang steht feige zuguckt

Die Lawine rollt

Jeder Schreit: "Das hab ich nie gewollt"

Sie rollt, hinterlässt nichts außer Ruinen und Staub

Und ich werf den ersten Stein in die Schlucht

Weil der Rest der am Abhang steht feige zuguckt