Vaterliebe

By ScReamout

On Pechschwarz

Released on March 12, 2012

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[Songtext zu „Vaterliebe“ ft. !Illflow]


[Intro: ScReamout]

(Machen wir die Augen auf, seien wir nicht blind)

(Tausende von Kindern wissen nicht mehr wohin)

(Lasst uns nicht mehr weg seh'n und gegen kämpfen)

(Denn sowas bleibt bis ans Lebensende)

(Keiner dieser Kinder hat das Schicksal verdient)

(Und auch, wenn nur einer hilft, sind wir am Ziel)

(Machen wir die Augen auf und retten die Zukunft)

(Denn Kinder sind unserе einzige Zuflucht)


[Part 1: ScReamout]

Verrеgnete Fenster, sechs Uhr abends

Alexanders Vater ist schon längst zuhause, er

Setzt den Kaffee auf und wartet auf ihn

Alexander hat schon so vieles sei'm Vater verziehen

Alle Nächte, in den'n er Blut geweint hat

Weil sein Vater sich mal wieder an sei'm Sohn erleichtert, er

Reißt sein Hemd auf: „Lass mich rein“

Er beugt sich über ihn, Alexander schweigt

Denn sein Vater nimmt ihm wieder sein Stolz

Doch für ihn ist sein Daddy trotz dem allem aus Gold

Er lässt es über sich ergeh'n

Denn er ist zu jung, um am Ende des Tunnels Licht zu sehen

Er ist nicht mal zehn, aber seelisch ein Wrack

Weil sein eigener Vater ihn vergewaltigt hat

Sein eigenes Fleisch und Blut

Und was mit seiner Mama ist? Sie guckt nur leise zu


[Hook: ScReamout]

Machen wir die Augen auf, seien wir nicht blind

Tausende von Kindern wissen nicht mehr wohin

Lasst uns nicht mehr weg seh'n und gegen kämpfen

Denn sowas bleibt bis ans Lebensende

Keiner dieser Kinder hat das Schicksal verdient

Und auch, wenn nur einer hilft, sind wir am Ziel

Machen wir die Augen auf und retten die Zukunft

Denn Kinder sind unsere einzige Zuflucht


[Part 2: !Illflow]

Jedes Mal will sie wein'n, will sie Papa rufen

Doch wenn sie das tut, ist sie die ganze Nacht am bluten

Doch ihr Papa nennt es Dankbarkeit

Er hat es gestern getan, sie die Nacht geweint

Aber sie macht's ihm leicht, denn er lobt sie so stark

Vor drei Jahr'n hat er zum ersten Mal sowas gemacht

Und heute ist sie zwölf und dank Papa schon 'ne Frau

Hat sie wieder blaue Augen, lachen andere sie aus

Weil sie sagt, dass sie drüben von der Schaukel gefall'n sei

Doch ihre Lehrerin, sie glaubt nicht mehr all'n Scheiß

Jeden Monat neue Flecken im Gesicht

Weil es neben dem, was Papa tut, nix Schrecklicheres gibt

Liegt im Bett wieder verschwitzt, bis der Alptraum real wird

Und wenn Papa ruft, ihr alles egal ist

Sie macht die Augen zu, sie träumt sich davon

Denn ihr Tod hat von Neuem begonn'n


[Hook: ScReamout]

Machen wir die Augen auf, seien wir nicht blind

Tausende von Kindern wissen nicht mehr wohin

Lasst uns nicht mehr weg seh'n und gegen kämpfen

Denn sowas bleibt bis ans Lebensende

Keiner dieser Kinder hat das Schicksal verdient

Und auch, wenn nur einer hilft, sind wir am Ziel

Machen wir die Augen auf und retten die Zukunft

Denn Kinder sind unsere einzige Zuflucht