Released on November 10, 2017

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[Songtext zu „Sechzehn“]


[Part 1]

Bin aus der richtigen Gegend, du hast nix zu erzähl'n

Schon früher auf dem Kiez immer Bitches am Klären

War Läufer für die Großen, hab' vertickt in der Gegend

Dicke Dinger am Drehen bis die Finger verkleben

Jeder von mein'n Johnnys war schon damals gut gebaut

Keine Wohnung, also Treppenhaus zugeraucht

Mit Kapuze auf kafa im Jugendhaus

Und wenn es Stress gab, ging es auch mal blutig aus

Immer Wut im Bauch, hatte noch kein Studio

Sitz' im Schulbüro, sag' zum Lehrer „Hurensohn“

Keine guten Noten, nur Zeit verschwendet

Bis zur achten und danach hab' ich den Scheiß beendet

War nie ein Klassenclown, ich bin einfach abgehau'n

Ganzen Tag draußen, kam irgendwann nachts nach haus

Mama rastet aus, Post von der Strafanwaltschaft

Ganz normal, auf den Straßen Alltag


[Hook]

Immer lesh, als wir sechzehn war'n

In den Ghettos unterwegs mit der letzten Bahn

Durch die Schleichwege vor Bull'n weggerannt

So lang Scheiß gebaut, bis die Rechnung kam

Immer lesh, als wir sechzehn war'n

In den Ghettos unterwegs mit der letzten Bahn

Bechern an der Tanke und das nächtelang

Häng' mit den gleiche Brüdern seit ich denken kann


[Part 2]

Denk mal dran, wie die Zeit verfliegt

In meinem Walkman lief den ganzen Tag das gleiche Lied

Immer nur auf Party, auch wenn es nix zu feiern gibt

„Blood In, Blood Out“, „Menace II Society“

Alles auch auf VHS, „La haine“ in schwarz-weiß

Seit Tag eins am Hafen auf der Jagd sein

Scheiben ditschen und vom ersten Tausendmarkschein

Kaufte ich erstmal einen dicken Haufen Gras ein

Jeden Freitag Todessuff an der Esso-Tanke

Komm' nicht in'n Club, doch ich klär' mir eine Ghettoschlampe

Mach' die Nettogage mit Elektroware

Erstes mal Kiosk überfallen mit 'ner Schreckschusswaffe

Kleine genços machten Bündel für Bündel

Abgefuckte Zeit, in die ich manchmal zurück will

Rap für die Echten, all die Jungs aus mei'm Viertel

Gruß an Aziz, Ali, Raviel und Yüksel


[Bridge]

Sechzehn, sechzehn, auf der Reeperbahn, war schon damals in der Drecksgegend

Sechzehn, sechzehn, verrückte Zeit, unsere Jugend war extrem


[Hook]

Immer lesh, als wir sechzehn war'n

In den Ghettos unterwegs mit der letzten Bahn

Durch die Schleichwege vor Bull'n weggerannt

So lang Scheiß gebaut, bis die Rechnung kam

Immer lesh, als wir sechzehn war'n

In den Ghettos unterwegs mit der letzten Bahn

Bechern an der Tanke und das nächtelang

Häng' mit den gleiche Brüdern seit ich denken kann