Released on February 8, 2013

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[Part 1]

Komm ich zeig dir ein paar Sachen, die du noch nicht kanntest

Die du lieben wirst, sobald das Feuer in deinem Kopf entbrannt ist

Wirklichkeit ist instabil, jetzt heißt es an die Grenze gehen

Befrei den Geist und du wirst mehr als andere Menschen sehen

Hör auf zu schlafen und zu essen, check dein Sichtfeld

Guck, wie dir die Müdigkeit aus dem Gesicht fällt

Die Knospe in der Brust geht langsam auf, der flaue Magen weg

Alles wird leicht, obwohl das Fleisch noch voller Maden steckt

Raubtiermodus an und der Blick rotiert

Es wird hell in deinem Kopf, heut Nacht versteckt sich nichts vor dir

Feindseelige Aura von dem Typen in der Straßenbahn

Mit Sonnenbrille, Lederjacke und 20 Gramm Gras im Darm

Und die unterdrückte Geilheit dieser Schaffnerin

Die Östrogen im Schweiß mit sich trägt mit etwas Hass darin

Natürlich fährst du schwarz, du siehst den offenen Mund

Und frisst sie auf mit Blicken, bis sie auf die Knochen verstummt

Vor dir steht die leere Hülle vor der Liquidation

Die Tür geht auf, der erste Schnee fällt, Meditation

Im Herzen der Großstadt, Kragen hoch

Schultern breit, alles grau, Tausend Menschen namenlos

Doch jedes Gesicht irgendwie einzigartig, intensiv

Du magst Frauen in Mänteln und mit Schals und auch den Wintertiefen

An die hast du Erinnerungen, die plötzlich wie in Träumen

Die du längst vergessen glaubtest wiederkommen in den Bäumen

Sammelt sich schon das Geschrei des Freitag Abends

Und die Menschen wirken irgendwie befreit und gleichzeitig getrieben

Kämpfen sich durch das Gewirr der U-Bahnhaltestelle hinterm Hauptbahnhof

Und alle wissen, was sie gerade wollen, dabei glaubt man bloß

Und gar nichts ist gewiss, der weggeklatschte Penner straft die Nächstenliebe lügen

Und die selbsternannten Männer, die betrunken schulterklopfen Junggesellenabschied feiern

Unterscheiden sich doch kaum von ihnen, die Kälte lastet Blei an ihnen


[Hook 2x]

Über allem was passiert in meiner Stadt, der Film läuft, jeder Liedschlag ist ein Cut

Jeder Atemzug ist eine neue Szene und die Vene an der Schläfe gibt den Takt

Keine Seele, keine Pläne, abgesehen vom nächsten Fick, dem nächsten Dauerlauf am Rhein

Und der Klinge im Genick, du lebst das unbeschwerte Sein

Und du siehst mehr als andere Menschen, bist zum ersten mal lebendig

Und du fühlst zum ersten mal, aber glaub mal nicht ich kenn dich