Released on April 12, 2021

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[Songtext zu „Ende“]


[Part]

An manchen Tagen spürst du wie jeder was zu verstecken hat

Ich lebte als Einsiedler im Speicher einer Geisterstadt

Nach jeder Panikattacke einen Liter weißen Schnaps

Rokko Weissensee und die Mädels aus dem Weiberknast

Einer für alle, alle für ein

Ich hab Horkheimer gelesen und da stеht, dass du ein Spast bist

Du kannst dich doch noch erinnern, dеnn dein Vater kam nicht heim

Seitdem sitzt du auf dem Fensterbrett im Zigarettenqualm

Zwischen all den Traumata denkst du die Welt ist eine Scheide

Und vermisst die Psychopharmaka aus purer Langeweile

Wenn ich einmal auf die Straße gehe tret‘ ich in die Scheiße

Du kannst fluchen wie du willst, wir könn‘ die Geister nicht vertreiben

Diese Welt ist instabil und macht Produkte aus den Menschen

Dein Instagramaccount besteht aus Titten und Rezepten

Selbst wenn mein Puls nicht mehr schlägt bin ich trotzdem noch lebendig

Früher war ich fröhlich, heute warte ich aufs Ende


[Outro]

Nach Hause zu kommen ist schlimm, egal ob die Hunde dein Gesicht ablecken oder nicht. Nach Hause zu kommen fühlt sich furchtbar einsam an. Es sorgt dafür, dass du gerne an den beklemmenden, atmosphärischen Druck zurück denkst, dem du vorher noch ausgesetzt warst, weil alles schlimmer ist seit du zuhause bist. Weil du einfach nicht zurück willst, denn nach Hause zu kommen ist so - ist furchtbar. Die häusliche Stille. und die Wolken tragen zu deinem generellen Unwohlsein bei. Endlich zuhause. Doch irgendwie ist- alles anders. Die Gravitationskraft der Erde hat sich verdoppelt. Deine Schnürsenkel hängen traurig nach unten, wie deine Schultern. Der Stempel deiner Sorgen auf der Stirn ist tief eingeätzt. Vertieft in deine Gedanken, kehrst du heim. Einzig ein dünner Faden bindet dich an den nächsten Tag. Ach egal-