Der Winterwald

By Prinz Pi

On Der Herr der Dinge

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[Part]

Man kann das ganze Elend erkennen, er greift die Zügel, reitet gen Süden

Und fühlt bei jedem Zug das Leben in Händen

Alles wandelt sich, von schwelenden Bränden zu Wäldern aus Tannen

Um seine Lippen Liedern, die die Eltern schon kannten

Und die Kälte hat Zangen, sie packen ihn sanft

Er nimmt den warmen Umhang aus Fellen von Löwen und Samt

Es wird kälter und er zieht den Umhang fester

Klare Luft füllt seine Lungen und er denkt nicht an gestern

Das Schwert an seiner Seite singt, singt von Macht, schwingt

Mit der Welt im Takt, das es fast aus der goldenen Scheide springt

Schnee beginnt zu fallen und die Welt wird weiß und sauber

Die Flocken so leicht und zart, das Eis ist wie ein Zauber

Die Schritte werden gedämpfter und alles wird weicher

Die Geräusche von der Welt erscheinen klarer und leiser

Die Kälte macht die Luft klar Eiskristalle schweben hernieder

Die Welt verändert sich und man erkennt sie nicht wieder

Das Pferd fällt in leichten Galopp, die Hufe drücken sich ein

Ein geschmeidiges Gleiten mit des Pferdes Rücken vereint

Ein gefrorener See, der Prinz springt vom Rücken

Das Eis ist klar und er sieht unter seinen Füßen die Fische

Wie ein riesiger Spiegel und blank

Der Rappe schnaubt Dampf

Aus seinen Nüstern und liebkost seine Hand

Er neigt seinen edlen Hals

Der Prinz neigt seinen ebenfalls

Und die Augen sagen mehr als so mancher Redeschwall

Ein Abschied von Gefährten, der Held schnalzt mit der Zunge

Der Rappe galoppiert von dannen und ist bald ganz verschwunden


[Erzähler]

Es wird Abend und der Prinz fühlt Müdigkeit in sich aufsteigen

Und seine Glieder matt werden