Released on January 1, 2007

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[Cut]

"Believe that, I'm needed in rappin..."


[Part 1]

Wer glaubt, wird selig und wer träumt, ist unschuldig

Und unterm Strich hoff ich das Beste, basta, warum auch nicht?

Dies ist so pathetisch, so poetisch, hochkarätig

Asozial und akademisch, unansehnlich, unausstehlich

Baggys, Sakko, abgewetzte Winterjacke

Flachmann in der Innentasche, Katechismus in der Mache

Schon meine Stimme sprengt den Pegel um das Fünzigfache

Und kann euch erblinden und komplett verschwinden lassen

Und meine Dichtung kennt nur eine Richtung: Bleistift spitzen

Schreiben bis zur Bleivergiftung, ich lass Rapper leise zittern

Fast wie Espenlaub, im festen Glauben daran

Dass ich über ihren Häuptern schwebe so wie ein Gewitter

Lass sie kreidebleich den Horizont absuchen

Ihren Gott verfluchen, kotzen, husten und vor Verzweiflung wimmern

Und ihr habt keinen Schimmer, wer ich bin

Doch wenn ich ehrlich bin, bin ich nichts, außer dass ich ehrlich bin


[Cut]

"Believe that, I'm needed in rappin..."


[Part 2]

Und ich meine jedes Wort ernst und nehms auf meine Kappe

Bleib gelassen, kuck, bleiben lassen ist nicht so mein Ding

Ich weiß, wir können ewig leben, wie wir morgen tot sein könn´

Also was macht es schon, so betrachtet können wir nur gewinn´

Dies ist wie Zucker für den alten Affen Angst

Schließ die Augen, sag mir, tu' einfach was du nicht lassen kannst

Sieh, Leben heißt Verschleißerscheinung, meine Meinung

Ist ein hartes Stück vom ersten Spatenstich bis hin zur reifen Leistung

Doch Hunger ist ein guter Koch und nicht zu vergessen

Der Appetit kommt beim Essen auch bei gefundenen Fressen

Soviel dazu von dem ein´ mit den Bukowskizitaten

Den Bibelsprüchen, Widersprüchen, dem Molotowatem

Mit dem Hang zum Aphorismus, der letzte seiner Art

Und auf seine Art einfach ma der Beste, den´s je gab

Der Versierteste, Lyrischste, deutlich Brachialste

Nach Absztrakkt der meist unterschätzte Rapper deutscher Sprache

Wer bin ich?