Tagesanbruch

By PrayMC

On Zeitgeist

Released on July 23, 2014

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[Part 1: Pray]

Yeah, ich mach' die Augen auf

Grelle Säulen brechen durch grauen Schaum

Ein neuer Tag, ich bin nicht ganz im Arsch, man glaubt es kaum

Denn ich bin laufend aus den Tiefen aufgetaucht

Ein Anker an den Füßen und der Atem schien wie aufgebraucht

Wie sieht's von außen aus? Wie ein eisernes Bild

Von einem Jungen, der durch die Zeit wie ein Einsamer wirkt

Von einem Jungen, aus dem vielleicht dann einmal was wird

Ich bin ich und such' die Vielfalt, die Freiheit in mir

Yeah, es ist ein Neubeginn, ein nächster Start

Ein Hauch von "Blick nach vorne", mann und scheiß mal drauf, was gestern war

Als schätzte man das erste Mal seit 16 Jahr'n

An 'nem schlechten Tag den Fakt, das man's noch lange nicht am schwersten hat

Und mein Herz es rast, ich bin geheilt

Denn da wo früher Schmerzen war'n sind heute die Werte, die ich geerntet hab'

Schließ' die Augen, lass mich treiben vom Wind

Nicht mehr lange bis die Freiheit beginnt, das ist Pray

[Hook: Pray] (x2)

Am Taganfang umgeben vom warmen Klang

Keinen Tatendrang, wenn ich sagen kann:

"Ich bin frei" (Ich bin frei)

Vom Schaden dann, stell ich mir die Frage, wann

Ich das ganze hier wohl mal fassen kann

Und begreif' (und begreif')


[Part 2: Solid]

Ich mach' die Augen auf, schaue raus und glaub' es kaum: Die Sonne scheint

Jedes schlechte Gefühl in mir regelt sich plötzlich von allein

Ich bin wie ausgewechselt und könnte die Welt umarm'

Ein Licht blick trifft mich, meine Inneres strahlt in hellen Farb'n

An solchen Tagen stellt man sich häufig die selben Fragen:

Warum die Gefühle, die man grad verspührt, nur selten da sind

Seit Jahren das Gleiche: Seh' wie Tage verstreichen

Ich häng' am Leben doch zu oft droht dieser Faden zu reißen

Viele Fragen verbleiben, waren verzweifelt, stand ganz alleine da

Doch heute nicht, denn ich seh', wie Licht die Decke der Wolken bricht

Ich merk', ich leb', solang ich denke und atme

Ich nicht versage und mich glücklich fühl am Ende des Tages

Doch nichts mehr sage, nur noch trüme und mich flüchte in's Nichts

Hab' mich verlaufen auf der Suche nach dem Schlüssel zum Glück

Ich fühl mich frei (frei, frei) und nehm' die Erde nur von Weitem wahr

Denn dort, wo ich grad bin, sind die Sterne zum Greifen nah

[Hook: Pray] (x4)