Released on July 23, 2014

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[Part 1: Solid]

Wir könn' die Stille nicht genießen, sind umgeben von Lärm

Wir wollen Ruhe doch sind zu schwach, um uns dagegen zu wehr'n

Wir fühl'n uns ausgestoßen, werden gefedert, geteert

Und öffentlich zur Schau gestellt, um aus den Fehlern zu lern'

Dabei tragen wir auch so viel Gutes in uns

Doch wir müssen uns selbst entscheiden zwischen Wut und Vernunft

Da sich die Zukunft verdunkelt, wie soll die Trauer denn raus

Wenn wir weiterhin um sie rum anfangen Mauern zu bau'n?

Sehen den Horizont, bevor wir in den Tränen dieser Welt versinken

Und uns verlier'n, weil wir's nicht schaffen, zu uns selbst zu finden

Suchen 'ne Stütze, die uns trägt, weil unser Kopf es brauch'

Es hängt uns auf, denn am Ende ist es oft doch nur Rauch

Was uns die Hoffnung raubt, uns negativ verstimmt

Wir sind nicht blind, aber nicht jeder sieht auch hin

Wir sind Individuen, die einen steh'n, die andern geben auf

Weil sie denken, ihren Traum zu leben bleibt ein Lebenstraum


[Part 2: Pray]

Yeah, auf der Suche nach Glück, deepe Gedanken inspirieren mich

Weil ich noch lange nicht zufrieden bin, packen die Krisen mich

Was ist tiefsinnig, wenn uns're Sinne doch betäubt sind?

Stimme nur vergolden, trau den Augen und du siehst sie nicht

Die Menschheit heißt „Volk“, weil sie folgt

Und darauf folgt ein Volk mit den Augen voll Gold

Das ist traurig, doch sollte sich daran mal was ändern

Lass es mich wissen und ich markier‘ den Tag in mein’m Kalender

Lage: Grade enger, doch lassen wir es ruh’n

Wird es schon irgendwie irgendwann mal anders als gewohnt

Ich könnte zum Psychater, aber schaff‘ das alles so

Denn meine Vorfahren vererbten mir ´nen Hang zum Klang zum Trost

Ja ich weiß: Du bist ein ganzer Mann und so

Aber auch dir wird dieser ganze Druck hier langsam dann zu hoch

Hand an’s Glas und „Prost!“, Unterleib betäubt

Bauchgefühl erblindet in der Dunkelheit für heut


[Part 3: Szikret]

Wach‘ nachts klatschnass auf, abstrakt im Kopf

Fast blass, was passt, wenn der Atemzug stoppt?

Betreib‘ Schattenboxen in 'nem Raum voller Licht

Verbau‘ mir die Sicht, sodass die Lage nur floppt

Ich seh‘ all die Mauern nicht als Grenzen sondern Hürden

Bin ein Mensch, der zu den Flügeln greift und denkt, was ihr nie würdet

Was ist ungerecht? Ich seh‘ grundlos weg

Denn ich hab‘ schon viel zu oft 'n Komma statt 'nem Punkt gesetzt

Wenn das Auge den Mund ersetzt unter Stress

Ist man zweisam im Einklang, wen wundert es?

Als ob wir warten in ´nem Boot

Das ist Leben: Wir verkürzen nur das Warten auf den Tod

Seh‘ in uns’ren Herzen Emotionen, heiß wie Feuer

Löschen sie mit Trän‘ und der Verstand ergreift das Steuer

Verbrannt in eurer Eiszeit (Eiszeit)

Zähl die Hürden auf dein’m Weg und du merkst, du bist steinreich


[Part 4: Pray]

Auf der Suche nach innerer Ruhe, lauf‘ in ein flimmerndes Licht

Was ab und zu für kurze Zeit in’s Finstere bricht

Das Wasser in mein Gesicht, wasch‘ mir die Wunden rein

Um von Grund auf mein‘ Gemütszustand zu ändern, fang‘ an das Buch umzuschreib’n

Unten sein, aber fest gesichert, Gürtel umgeschnallt

Um jeden Berg zu erklimmen, wenn ich dann Ruhe find‘

Egal, wie abgelaufen meine Schuhe sind

Ob Flut, ob Wind, ich bleib‘ gerecht, wenn ich den Sturm bestreit

Nein, ich muss nicht dein Kumpel sein

Ich muss nur egal, was kommt, mit meinen Kumpels unten sein

Und ich weiß: Ich muss den Jungs egal bei welchem Grund verzeih‘n

Denn hat ein Lebewesen Fehler, ist es unsereins

Yeah, kein Grund zu reden, kein Grund zu schweigen

Also schreib‘ ich Sätze lieber auf und lass‘ sie in Form von Kunst verweil’n

Jeder trägt ein buntes Kleid

Doch das macht euch nicht zu Kunstfigur'n, wenn ihr darin nicht wie Kunst erscheint