Released on May 5, 2017

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[Songtext zu „Samurai“]


[Hook: duzoe]

Und mit zwölf fragte mein Vater mich: „Sohn was willst du werden?“

Und mit Mitte zwanzig weiß ich, wenn ich groß bin, will ich sterben

Meine Erinnerung'n sind bloß ein Haufen Scherben

Am besten Tag meines Lebens lieg ich tot unter der Erde

Und mit zwölf fragte mein Vater mich: „Sohn was willst du werden?“

Und mit Mitte zwanzig fühl' ich mich geboren, um zu sterben

Versuch Erinnerung'n vom Boden aufzukehren

Am besten Tag meines Lebens bin ich tot


[Part 1: duzoe]

Ich will lieber früh sterben als vierzig zu werden, Alter, was für Familienehre?

In mei'm scheiß Leben zieht nur einer die Leitfäden und ich zieh sie nicht gerne

Aber ich muss, tagelang Frust, hab' weder Futter, noch hab' ich viel Geld

Lade die Knarre mit einer Patrone und spiele dann Russisch Roulette mit mir selbst

Mann, ich bin ein Haufen Scheiße, Vorzeigejunge der Außenseiter

Vertraue nur mir und damit ihr nicht wisst, was ich denke

Schieß' ich mir das Wissen am Ende noch aus meinem Hirn

Hau' ab von hier, scheiß auf die Schmerzen der Kugel, denn Alter

Kann ja nicht mehr weh tun als mein Alltag

Drück' ab, doch sie prallt ab und ich halt an

Kein Plan, wer ihr alle seid, Gesichter verblassen

Und werden zu Massen, Konturen vergessen wir eh mit der Zeit

Fick auf dein hartes Leben, such die Balance der parablen Ebene so wie Archimedes

Doch wär mein Leben nur ein Tag gewesen

Wär's halt nicht so mein Tag gewesen, yo


[Hook: duzoe]

Und mit zwölf fragte mein Vater mich: „Sohn was willst du werden?“

Und mit Mitte zwanzig weiß ich, wenn ich groß bin, will ich sterben

Meine Erinnerung'n sind bloß ein Haufen Scherben

Am besten Tag meines Lebens lieg ich tot unter der Erde

Und mit zwölf fragte mein Vater mich: „Sohn was willst du werden?“

Und mit Mitte zwanzig fühl' ich mich geboren, um zu sterben

Versuch Erinnerung'n vom Boden aufzukehren

Am besten Tag meines Lebens bin ich tot


[Part 2: JOHNBOY]

Ich hab' versucht, um zu vergessen mich mit sämtlichen Scheiß zu vergiften

Wollt mich vor zwei Jahren aufhängen, doch ach so ein Pech, denn das Seil ist gerissen

Doch bei Gelegenheit lass' ich euch alle alleine, Mann, scheiß auf's Gewissen

Halt' mir die Knarre an den Kopf, ich schrei: „Drück endlich ab, ich werd kein'n hier vermissen!“

Mein Leben ist ganz sicher nicht das schwerste

Aber ich auch nicht der Stärkste

Zimmer dunkel wie das All, Schnaps kann die Wunden nicht mehr heil'n

Gefangen im Brunnen dieser Zeit, Mann, hier unten ist es kalt

Irgendwann, seh' ich in der Ferne den Abgrund und nehm' Anlauf

Schau' nicht nach hinten, nein, ich kack' drauf, Augen zu und durch

Denn der Tod fordert mich zum letzten Tanz auf

Und ich streck' meine Hand aus


[Bridge: duzoe]

Und mit zwölf fragte mein Vater mich: „Sohn was willst du werden?“

Und mit Mitte zwanzig weiß ich, wenn ich groß bin, will ich sterben

Meine Erinnerung'n sind bloß ein Haufen Scherben

Am besten Tag meines Lebens lieg ich tot unter der Erde


[Hook: duzoe]

Und mit zwölf fragte mein Vater mich: „Sohn was willst du werden?“

Und mit Mitte zwanzig weiß ich, wenn ich groß bin, will ich sterben

Meine Erinnerung'n sind bloß ein Haufen Scherben

Am besten Tag meines Lebens lieg ich tot unter der Erde

Und mit zwölf fragte mein Vater mich: „Sohn was willst du werden?“

Und mit Mitte zwanzig fühl' ich mich geboren, um zu sterben

Versuch Erinnerung'n vom Boden aufzukehren

Am besten Tag meines Lebens bin ich tot