Released on September 19, 2014

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Verse 1 - Johnny Mauser:

Du wirfst deinen Blick nun auf ihn

Ein Gebilde mit Schatten, weit weg nur Linien

Und du siehst ihn weit weg am Horizont

Sein Kopf? Ist fast an den Mond gekommen

Und du traust dich jetzt kein Schritt mehr weiter

Du hoffst auf ein Wunder und weinst einfach

Weil manche Dinge so groß sind

Dass du nicht mal in Worten und Gläsern dein Trost findest

Es ist Jahre her

Und trotzdem siehst du alle Bilder gerade vor dir

Ein Riese, du wirfst deinen Blick nun auf ihn

Ein Gebilde mit Schatten, weit weg nur Linien

Doch du traust dich jetzt Schritt für Schritt

Und nimmst aus jeder Geschichte ein bisschen mit

Das begleitet dich jetzt auf deinem Weg

Du hast Angst vor dem Ziel, doch dein Auge kann sehn

Wüste durchquert und es weht eine Brise

Manches ist nicht wie’s ist – Scheinriese

Chorus - Marie Curry:

Vielleicht kannst nur du ihn sehn

Hinter Bergen von Papier

Hinter Momenten und Geschehn

Starrt er haargenau zu dir

Überlebensgroß und erdrückend unbequem

Du wirst ihn nicht mehr los

Du wirst ihn nicht mehr los

Verse 2 - Captain Gips:

Und du stehst vor dem Berg, kannst die Spitze nicht sehen

Die Zukunft hinter dem Gipfel nur verpixelte Szenen

Diese Höhe ist für deinen Kopf ein bisschen extrem

Es war nicht, es wird nicht, es ist nicht bequem

Du musst da rauf, wie soll das bitteschön gehen

Noch keinen Schritt gemacht und du schwitzt schon im Stehen

Was soll das? Es wäre leichter sich umzudrehen

Und zu gehen, doch hinter dir ist kein Licht mehr zu sehen

Du machst den ersten Schritt, du machst den zweiten Schritt

Und weil du nicht alleine bist, gehst du noch ein kleines Stück

Du wirst immer größer und der Berg immer kleiner

Und die Angst in deinem Rucksack wird immer leichter

Du wanderst durch die Wolkendecke, weit über unten

Schmeißt den Rucksack weg, Zweifel verschwunden

Manchmal gibt es Dinge die schein' wie ein Riese

Und manchmal werden große Steine zu Kieseln

Chorus - Marie Curry:

Vielleicht kannst nur du ihn sehn

Hinter Bergen von Papier

Hinter Momenten und Geschehn

Starrt er haargenau zu dir

Überlebensgroß und erdrückend unbequem

Du wirst ihn nicht mehr los

Du wirst ihn nicht mehr los

Verse 3 - Marie Curry:

Egal, was du erlebst, wohin du gehst, in welche Richtung

Es schafft sich scheinbar alles seine eigene Gewichtung

Macht vieles klein und einiges groß

Setzt einiges fest, lässt einiges los

Plötzlich weißt du nicht mehr

Wie sollst du weiter diesen Weg geh'n?

Wird doch dieser Riese nun überall im Weg stehn

Weichst allen Blicken, den Mimiken und Gesten aus

Weißt es ist ein Teufelskreis, weißt, du kommst da nicht mehr raus

Was ist ein Freundeskreis, wenn du ihn nicht anrufst

Wenn keiner deiner Freunde weiß, was du dir grad antust

Statt „irgendwas ist immer“ und „alles wird schon mit der Zeit“

Macht sich allein im Zimmer betäubende Verzweiflung breit

Und dann klingelt es laut, als du im Schatten liegst

Schwerfällig stehst du auf, neue Strategie

Es gibt auch Teilen in der Krise

Vielleicht führt ein Weg vorbei - Scheinriese

Chorus - Marie Curry:

Vielleicht kannst nur du ihn sehn

Hinter Bergen von Papier

Hinter Momenten und Geschehn

Starrt er haargenau zu dir

Überlebensgroß und erdrückend unbequem

Du wirst ihn nicht mehr los

Du wirst ihn nicht mehr los