[Songtext zu "Über das Leben"]
[Part]
Was soll ich sagen Bruder, Leben ist hart
Ich zähl‘ die Tage, wo es regnet nicht mal
Mir ist das, was sie alle reden egal
Wir müssen alle mit dem Tod für unser Leben bezahlen
Und für die Meisten sind wir eh nur ‘ne Zahl
Ob beim Bodycount oder dem System hier vom Staat
Von der Hand in den Mund, von der Nacht in den Tag
Hasse alles, was wir tun und als das Leben bejahen
Ich bin gebrochen, glaub‘ der Glückszug ist abgefahren
Ich häng‘ im Dunkeln, weiß nicht mal welchen Tag wir haben
Haben wir Sommer oder Winter, ist das selbe
Was nach außen strahlt und was da in mir drin‘ ist, ist nur Kälte
Ich hab‘ kein‘n Atem mehr für lange Diskussion
Als würd‘ ich langsam dran ersticken wie beim Lungenkarzinom
Tief versunken in Arbeit, keine Hoffnung auf Morgen
Wir denken zu oft an Gestern und stecken fest in den Sorgen
Jeder ist auf Drogen, weil das Leben nicht ertragbar ist
Ich glaub‘ an Gott, aber verstehe jeden Atheist
Darum bezeichnen wir das Leben als Test
Ohne zu wissen was passiert, wenn Einen das Leben verlässt
Ist da nur Dunkelheit und alles ist gelöscht
Oder irgendwo ein Licht, was hinter'm Tunnelende steckt
Verdammt ich weiß nicht Bruder, ist das ein Zeichen
Oder wieder nur ein Zufall und die Matrix spielt uns Streiche
Was ist heute noch Liebe, alles Intrigen
Nur ein Zustand der Verwirrung, bis die Freuden verfliegen
Wie sollen zwei Leben denn auf ewig kongruent sein
Oder ist es grade das, was das Besondere ist am Menschsein
Wir sind nur alle gleich, wie wir gemacht wurden
Und wie wir gehen; In einem Sarg oder einer Graburne
Doch ich mach‘ mir keine Sorgen übers Altsein
Wenn Gott will Bruder, kann es morgen schon vorbei sein