Released on November 1, 2016

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[Songtext zu „EVEREST“]


[Part 1]

Ich passe zu dir, du passt zu mir

Nur die Vernunft nicht so zu uns

Spielerisch leicht und jugendlich dumm

Geh'n wir zu weit und dreh'n uns nicht um

Immer auf Streit nachts um halb drei

Schrei'n wie verrückt, bis die Nachbarn uns hör'n

Die Wände sind dünn, doch das ist dir gleich

Solang bis wir all unsre Sachen zerstör'n

Ich sehe dich an und sehe dir an

Dass du nicht so cool bist, wie du grade denkst

Denn diese Distanz, sie geht dir zu nah

Und lässt dich so tun, als ob du mich nicht kennst

Ich bin nur an Orten, an den'n du nie bist

Doch rede mit Freunden fast nur über dich

Und sage zu all'n, dass ich dich nicht vermiss'

Obwohl ich so Angst hab', dass du mich vergisst

So langsam begreif' ich, was mit uns passiert

Wir sind dabei, uns ein Stück zu verlier'n

Ich geh' auf dich zu und ich rücke zu dir

Doch du drehst dich nur mit dem Rücken zu mir

Sag mir nie wieder: „Wir halten zusamm'n“

Sag mir nie wieder: „Wir bleiben zusamm'n“

Sag mir nie wieder: „Wir beide zusamm'n

Gegen die Welt“ und reich mir nicht die Hand

Ich glaube, für dich war „für immer“ nicht ewig

Glaube, für mich war „für immer“ zu wenig

Fühl' mich gefangen im silbernen Käfig

Obwohl ich seit Tagen fast nur unterwegs bin

Und wenn ich sage: „Es ist schon erträglich“

Lüg' ich mich an, aber scheiter' vergeblich

Kann nicht so tun, als ob alles okay ist, denn (denn)


[Hook]

Dich zu vergessen ist mein Everest (Everest)

Du siehst mich an und ich stürz' achttausend Fehler tief

Ich fall' zu Boden, denn im Endeffekt (Endeffekt)

Krall' ich mich fest an einem Konjunktiv mit allem, was wir sein hätten könn'n

Du bist mein Everest (Everest)

Nur wegen dir war ich trotz Höhenangst auf Wolke sieben

Ich fall' zu Boden, denn im Endeffekt (Endeffekt)

Halt' ich mich fest an trüben Konjunktiven

Und hör' nicht auf, in meinen Träum'n zu fliegen (Fliegen)


[Part 2]

Keine Wärme, du bist außer dir

Und jedem geht es gut damit, außer mir

Wo wir steh'n, kann ich kaum kapier'n

Denn ich steh' neben mir und du bist kaum noch hier

Mann, ich wünsche mir, die Zeit umzukehr'n

Dass du bei mir bist und alles wie in Zeitlupe wär

Was wir tun, ist nicht leicht zu erklär'n

Wie wir sind, ist für kein'n von uns fair

Früher war da einma' mehr zwischen uns, doch

Mittlerweile liegt ein Meer zwischen uns

Wie lange geht das hin und her zwischen uns noch?

Ich glaube, wir beide komm'n nie mehr zur Vernunft

Jeden Tag unterwegs ohne dich

Und ich weiß nicht, mit wem du dich triffst

Deine Art ist ein Rätsel für mich

Denn ich kann schon zu lang nicht versteh'n, wie du bist

Sag mir nicht, dass du mich nicht vergisst

Schreib mir nicht, dass du mich nicht vermisst

Ist schon gut, doch behalt das für dich

Denn das Bild von uns beiden ist einfach zu trist

Wenn du meinst, du bist nicht mehr mit mir

Kann es sein, dass ich das akzeptier'

Und ich werd' wegen dir, keine einzige Träne mehr wein'n und die Fassung verlier'n

Denn für dich war „für immer“ nicht ewig

Und für mich war „für immer“ zu wenig

Bin gefangen im silbernen Käfig

Obwohl ich seit Tagen fast nur unterwegs bin

Wenn ich sag': „Das ist für mich erledigt“

Will ich's glauben, doch scheiter' vergeblich

Kann so tun, als ob alles okay ist, doch (doch)


[Hook]

Dich zu vergessen ist mein Everest

Du siehst mich an und ich stürz' achttausend Fehler tief

Ich fall' zu Boden, denn im Endeffekt (Endeffekt)

Krall' ich mich fest an einem Konjunktiv mit allem, was wir sein hätten könn'n

Du bist mein Everest (Everest)

Nur wegen dir war ich trotz Höhenangst auf Wolke sieben

Ich fall' zu Boden, denn im Endeffekt (Endeffekt)

Halt' ich mich fest an trüben Konjunktiven

Und hör' nicht auf, in meinen Träum'n zu fliegen (Fliegen)