Released on August 24, 2012

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[Hook: Max Herre]

Gibt es was, woran wir glauben können

Etwas, das wir mit eigenen Augen seh'n

Irgendwann müssen wir alle gehn

Doch solange wollen wir was vom Leben

Solang


[Vers 1: Max Herre]

Wir leben in 'ner Dystopie

Wir alle wollen hier raus, wenn wir nur wüssten, wie

Irren durchs Labyrinth, sagt, wo geht es hin?

Es fühlt sich an wie 84 im Orwellschen Sinn

Und es führt kein Weg zurück in die Zukunft

Dazu fehlt 'ne Dimension, Perspektive ohne Fluchtpunkt

Wir sind gefangen in 'ner Endlosschleife

In Debatten, die sich endlos gleichen

Und wir funktionieren bis wir uns verlieren

Und meinen wir kompensieren das, wenn wir konsumieren

Jeder für sich, anonyme Workoholiker

Liebe auf Viagra und fürs Fieber Antibiotika

Alle ratlos, alles drahtlos

Alles uniform, Identitäten mit 'nem Barcode

Augen zu und durch, Leben ist'n Drahtseilakt

Bis der liebe Gott das Drahtseil kappt


[Hook]


[Vers 2: Tua]

Google Maps schreibt die Route, von hier bis zu mir selbst ist unendlich weit

Weil außerhalb von meiner Zuständigkeit

Und so renn' ich ständig dahin wo mein Ruf vorauseilt

Heute wie gestern, Spätkauf, Action Jackson

Jungs mit Ketten und Lederjacken an Straßenecken

Nachts glänzen und sich tags verstecken

Ich sauf meinen Kopf weg, dann muss ich ihn mir nicht zerbrechen

Mann ich kann nichts versprechen, denn ich kann nicht mehr sprechen

So durchschaubar, man sieht in mir Straßenlaternenlichter brechen

10 Charakter im Klamottenschrank

Meinem Leben muss es schlecht sein, es kotzt mich an

Hartz 4 oder arbeiten bis ich flippe

Glücklich sein ist ein Dreier, die Wahrheit liegt in der Mitte

Und während ich draußen die ersten Bahnen fahren

Seh, schreib' ich auf meine Scheibe: "Ich war da"


[Hook]