Grenzenlos

By Magnis

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Released on September 15, 2017

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[Intro]

Mhm, früher war alles anders

Früher brauchten wir nicht viel

Es gab so viel, was uns gefiel

Denn wir bauten aus dem, was wir hatten

Etwas, womit wir spiel'n

Ich seh' alles noch ganz klar

Vermiss' die schöne Zeit, die war

Wallah, ich würde alles dafür tun

Um die Zeit zu dreh'n für ein'n Tag

Wir vergessen vieles

Aber was bleibt ist unsre Erinnerung


[Hook]

Früher brauchten wir nicht viel, es gab so viel, was uns gefiel

Denn wir bauten aus dem, was wir hatten, etwas, womit wir spiel'n

Ich seh' alles noch ganz klar, vermiss' die schöne Zeit, die war

Ich würde alles dafür tun, die Zeit zu dreh'n für ein'n Tag


[Part 1]

Es stimmt, Akhi, dass unsre Zeit vorbei sein mag

Ich wünschte mir zurückzufliegen, das für ein'n Tag

Für uns war das Paradies unter Mutters Füße

Rieche bis heute noch den Duft der Wüste

Wir tranken köstliche Milch aus dem Kuhstall

Aus Ballons bauten wir damals ein'n Fußball

Das Wort Frei kannte ich aus meiner Heimat

Lagen im Meer, damals gab es kein Freibad

Im Kreis meiner Familie auf dem Balkon

Ist wertvoller als eure Meetings im Adlon

Und ein [?] mit mein'n Brüdern am Strand

Ist millionenmal besser als ein Glühweinempfang

Ich hab' ein ruhiges Gewissen, frag den Rest der Welt

Denn mein verdientes Geld ist erschöpftes Geld

Es gab nie Dunkelheit, es war immer hell

Doch heute ist aus meiner Heimat nur ein Trümmerfeld


[Pre-Hook]

Früher brauchten wir nicht viel, es gab so viel, was uns gefiel

Denn wir bauten aus dem, was wir hatten, etwas, womit wir spiel'n

Ich seh' alles noch ganz klar, vermiss' die schöne Zeit, die war

Ich würde alles dafür tun, die Zeit zu dreh'n für ein'n Tag


[Hook]

Früher brauchten wir nicht viel, es gab so viel, was uns gefiel

Denn wir bauten aus dem, was wir hatten, etwas, womit wir spiel'n

Ich seh' alles noch ganz klar, vermiss' die schöne Zeit, die war

Ich würde alles dafür tun, die Zeit zu dreh'n für ein'n Tag


[Part 2]

Erinner' mich zurück an unsre schöne Zeit

Für uns war unser Dorf unser Königreich

Mama lehrte uns, immer dankbar zu sein

Wir war'n arm, doch bereit, mit den andern zu teil'n

Ein Falafel im Brot dazu eine Mirinda

Du warst krank – geheilt wurde mit Ingwer

Vermisse nachts unsre farbigen Feste

Der frische Wind und der [?], der mich weckte

Ja, ich habe immer noch den Hauch in der Nase

Der Karawane, der Staub der Oase

Wunderschön wie in keiner Stadt

Es waren Nächte wie Tausendundeine Nacht

Wir hatten kaum Geld, glaub mir, arm, Bruder, war jeder

Deshalb fuhren wir zu viert auf den Fahrrädern

Baba sagte mir, „Handel immer aufrichtig

Das viele Geld und der Ruhm ist für dich kaum wichtig!“


[Part 3]

Die Momente in mei'm Leben, ja, sie lassen mich nicht weg

Das Lachen, das wir im Gesicht trugen, das war echt

Hier bewerten sie dich, wie bekannt du bist

Doch ich fühl' mich so leer trotz des Rampenlichts

Diese Stimme will jetzt raus

Denn das viele Geld ist für mich kein Ersatz für die Dinge, die ich brauch'

Früher hört' ich im Radio Musikkanäle

Und heute mach' ich mit Musik Karriere

Vater, siehst du? Ich hab' für mein'n Traum gekämpft

Ich stehe auf der Bühne, das vor tausend Fans

Heute kann ich, wenn ich möchte, alle Orte bereisen

Kein'n einzigen Moment kann ich in Worten beschreiben

Gott ist mein Zeuge

Ich werd' grade sein und mich nicht verbiegen für den Erfolg von heute

Ja, denn wallah ich hab' Angst vor den Scherben

Angst davor, irgendwann ein andrer zu werden


[Pre-Hook]

Früher brauchten wir nicht viel, es gab so viel, was uns gefiel

Denn wir bauten aus dem, was wir hatten, etwas, womit wir spiel'n

Ich seh' alles noch ganz klar, vermiss' die schöne Zeit, die war

Ich würde alles dafür tun, die Zeit zu dreh'n für ein'n Tag


[Hook]

Früher brauchten wir nicht viel, es gab so viel, was uns gefiel

Denn wir bauten aus dem, was wir hatten, etwas, womit wir spiel'n

Ich seh' alles noch ganz klar, vermiss' die schöne Zeit, die war

Ich würde alles dafür tun, die Zeit zu dreh'n für ein'n Tag