Released on January 1, 2003

Thumbnail

[Intro]

Maeckes, Peerless, wir isolier'n uns, yau


[Verse 1]

Ich frier', kann mich nicht versteh'n

Vor dir verbiegt sich oft mein Charakter

Will mein Gesicht nicht verlier'n, vor mir

Will in 'n Spiegel seh'n könn', leben zufrieden mit dem

Sein was ich hab und bin. Mein' Willen bewahren

Nicht einbilden und planen wer ich werden will

Sondern dem widersteh'n, denn

Ich komm nicht drauf klar, wieso Leute reden

Nur um sich abzulenken

Von ihr'n beknackten verschwendeten Leben

Ich gebe mich preis in mein' Tracks doch

Stehe allein, leg ich das Mic weg

Ihr treibt mich inmitten von euch an den Rande des Wahnsinns

Ich dreh' mich im Kreis, doch scheißegal', ich spür' den Fahrtwind

Blicke zu euch und ernte Spott und Hohn

Obwohl ich nichts gesäht hab,

Doch blick's erst später

Dass ihr Wichser und Trottel schon

Stoppt zu zuhören, um zu schauen, ob ich locker flow'

Ihr kopflosen Hip-Hop-Roboter

Thront auf 'nem Haufen Scheiße

Und bildet euch ein ihr wärt Gottes Sohn?

Ich hab keine Ansprüche an mich, außer Ehrlichkeit

Ehrlich gesagt, dieses Lied ist auch für dich

Keine Option scheint plausibel, es schrei'n so viele

Doch es wird weder der Geist beflügelt noch denkt

Jeder zweite über das was gesagt wird nach

Verbale Fata Morgana, bla bla bla, "Der zeigt Gefühle!

Alter, Pussyshit, der spielt Moralapostel, Alter

Der denkt er lässt uns von der Wahrheit kosten, Alter!"

Nein ich denk nur mir geht's besser, wenn ich's aussprech'

Aber hab vergessen: Hier gilt das Faustrecht!

Aber Fick, am meisten kotzt mich an, wie ich mir Gedanken mach'

Über das, was ihr nach dem Track zu ander'n sagt

Denn diese Gefangenschaft tötet meine Liebe zur Musik

Es liegt also doch nur mir, dem MC, der sich wieder verbiegt

Dem Mensch, der verzweifelt im Mittelpunkt steht

Und dem Freund, der sich aus Egomanie im Nihilismus verzieht

Ich flieh tagtäglich in 'n zwölf Quadratmeter Garten Eden

Starr und leblos wart' ich ewig auf die

Verlor'ne Sympathie die ich zum leben hatte

Find' sie nicht bei euch, vielleicht find' ich sie bei mir


[Hook 1]

Ich isolier' mich, tret' 'nen Schritt zurück aus euerm

Leben, denn ihr bewegt zwar die Lippen, doch

Die Worte, die ihr sprecht, machen mich verrückt

Verlier'n den Klang in meinem Kopf

Wieso ist niemand wirklich?

Ich dreh' mich weg, schrei', niemand hört mich

Bleib allein, und schweig, bitte ignoriert mich

Will kein Teil von dir sein, oder irgendei'm

Ich verzweifel im Beisein von euch

Hab' die Entscheidung gefällt und


[Verse 2]

Huh, wieso? Isolation, wieso sagst du das hier am Mikrofon'

Garantiert willst du nur das sie zu dir komm'

Liebst du dich so? oder, sag es mir sonst wirst du niemals belohnt

Und wieder, wieder, wieder, wieder geklont

Von dir, mir und dieser Person, die tief in dir wohnt

Deiner Skepsis, wer ist schon Maeckes?

Was steckt da dahinter? Markus Winter!

Ich frag dich immer wieder, wieder, wieso du das tust

Exit steht auf jedem Blatt Papier oben

Doch unten wird das T durch ein L ersetzt, bis

Maeckes nur noch ein Synonym für Netz ist

In dem du selbst festsitzt, jeder deiner Tracks ist

Nur ein tropfen aufn kalten eis, welches wächst bis

Du weißt was ich mein, komm


[Hook 2]

Isolier' dich, tret' 'nen Schritt zurück, aus deren Leben, denn

Sie schwirren zwar durch deinen Kopf

Doch die Worte, die sie flüstern machen dich verrückt

Haben keinen klang, brechen dich und sind niemals wirklich

Du drehst dich weg, schreist, niemand hört dich

Bleibst allein, und schweigst, sie schreien unaufhörlich

Sie wollen ein Teil von dir sein, regieren dein Handeln und Denken

Lass dich nicht lenken und ich lass sie verstumm'


[Verse 3]

Stimmen, Zweifel, Gedanken die ich Spinnen

Meistens nur um mich selbst zu geißeln

Leiste Widerstand statt mir 'n Bankkonto

Bei eisigen Menschen und Diamanten

Ich isolier' mich als Schutz vor Kälte,

Brauch von dir zu mir und dutzend Welten Isolierung

Zieh' mich zurück, um wieder nach vorne zu schnell'n

Schreib dieses Stück, damit mir endlich die Worte fehl'n

Will mir endlich den Morgen stehl'n, und mir schenken

Mich nicht mehr in Formen pressen, krieg' die Tage nicht rum

Nächte blinzeln nur einmal, geht nicht, bleib da

Wir stehen gemeinsam an mei'm Grab


[Hook 3]

Und isolier'n uns, treten nen Schritt zurück, aus unserm Leben

Denn wir bewegen zwar die Lippen, doch

Die Worte die wir sprechen machen uns verrückt

Decken sich nicht mit den Gefühlen

Wieso sind wir nicht wirklich?

Wir dreh'n uns weg, schrein, niemand hört uns

Bleiben allein und schrei'n, bitte ignoriert uns

Umringt von Welten aber nicht eingeschlossen

Doch eingeschlossen in der eigenen Zelle


[Outro]

Ich isolier' mich!