Released on August 8, 2013

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Schau in den Spiegel, drehe den Schädel

Schaue in die Spiegel zur Seele

Seh‘ hinter Fassaden, reib mir die Schläfen

Sie sagen: „Solltest mal schlafen“ - Ich hader‘

Rote Adern belagern das Okular und proben den Nahkampf

Zu viel Tolles zu sehen „life is good“

Ich nehme Ringe in Kauf, wie Menschen im Goldrausch

Augenlider mit Wimpern gehen auf

Schließen nur kurz, wenn wir zwinkern, ein Brauch - ein Zeichen der Verbindung wie V

Wir summen Lieder, finden buntes Gefieder auf unbetretenen Pfaden

Diggen zwischen den Nebelschwaden

Riskieren ein Auge, erhaschen ‘nen kurzen Augenblick lang

‘nen glimpse der Augenweide, Blickfang -shit man

Die Wölfe heulen, doch sie verstummen wieder

Da wo die Geier kreisen legte sich mein Kumpel nieder

Der Sumpf beschließt, umschließt, und verschließt

Doch bestiehlt nicht, weil alles hier nur geleased ist

Ein lauter Knall, ich schlage in den Spiegel

Rote Suppe tropft - endlich mal nix Retouchiertes

In einer Splitterscherbe erscheint dein schöner Mund

Ein schöner Grund, zu atmen, lass dir danke sagen

Denn er stellt keine Fragen, brauch‘ keinen Zeigefinger auf die Lippen legen

Und keine Ohropax, denn du verstehst die Lage

Spür den Atem, dient als Vorgeschmack - die Lippen sind so sinnlich

Wirkt wie viel zu viel vom Lorbeerblatt

Dahinter lauern weiße Hauer, doch ich weiß, dass ich dir vertrauen kann

Du küsst mich flüchtig, flüsterst „Ich bin schon ein bisschen süchtig“

Hellhörig, sperr‘ die Lauscher auf

Verbind die Hand, du bist ‘ne Powerfrau

Heutzutage

Leben wir in größter Konfusion, Leute fragen

Was ist richtig, es vermischt sich, dein Parfüm und metallischer Geruch

Wir bauen auf, auch wenn alles doch kaputt gehen wird

Denn alles altert Alter und zerfällt

Bleibt immer Teil des Ganzen

Verwandt, Atome tanzen

Präsenz sprengt grenzen - statt paar hohle Parolen zu grölen

Lanzen zu ölen, um Konten zu füllen

Das Ego herrscht von Land zu Land

Seh‘ in Gesichter, sie fragen das Spieglein an der Wand