Released on January 15, 2016

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[Part 1]

Wolken über NRW der Himmel ist schwarz

Auf dem Flur hör ich die Stimme vom Arzt

Ob sie was getrunken hat

Sie antwortet benebelt vom Alk

Auf dem Küchentisch das halbleere Glas

Ich weiß sie hasst ihn so wie ich, sie kann ihn nicht ab

Aber sie wird ihn niemals los, niemand hat diese Kraft

Das Haus glänzt damit es die Leute nicht spüren

Doch sie reden, was passiert hinter verschlossenen Türen

Als würde sich ein Strick um den Hals zuschnüren

Sie ist niemals Schuld, ich weiß sie kann nichts dafür

Ich hör's an ihrer Stimme, seh' es in den Augen

Und wünsch, dass ich blind und taub bin

Das Böse kehrt sich nach Außen es kämpft sich sein' Weg nach Draußen

Aus den Gedanken in die echte Welt - meinem Zuhause

Obwohl sie alles hat schlechte Laune

An Weihnachten in die Kirche doch uns fehlt der Glaube

Stärker noch als Gott ich scheiße auf den Papst

33 Jahre ich leb hiermit jeden Tag

Blut in ihrem Gesicht Mama weckte mich im Schlaf

Das ist wo ich ihn das erste Mal traf - Dämon

Dämon

Dämon


[Part 2]

Er hasst wenn sie mich feiern

Hasst wenn sie mich hypen

Er lässt mich nicht gehen

Er will mich behalten

Er flüstert mir ins Ohr wenn ich schreibe

Manchmal folg' ich ihm für eine Weile

Scheiß' auf den richtigen Weg, denn es ist für mich der Falsche

Für immer seine Geisel, zweifel nie an seinem Verhalten

Komme nicht voran lauf alleine meine Kreise

Die der Teufel zieht wie ein Kind mit weißer Kreide

Lache mit ihm laut schalte mein Gewissen leise

Du Sohn einer Hure was weißt du woran ich leide

Lebenslange Reise in ein' Abgrund

Lies seine Fußspuren er hinterlässt keinen Abdruck

Süchtig nach Beachtung selbe Symptome wie meine Mutter

Mein Hass ist sein Futter, ich nähr' ihn

Gib ihm was er verlangt, nie zufrieden weil er mehr will

Spreche nicht mit Ärzten, denn wie sollten sie meinen Schmerz kennen

Er ist mitten in meinem Herz drin, töte ihn du tötest mich

Meine Stimme sie ist wodurch das Böse spricht

Wut in meinem Gesicht etwas weckte mich im Schlaf

Das ist wo ich ihn das letzte Mal traf- Dämon


[Hook]


[Part 3]

Ich glaub' weder an die Hölle noch glaub ich ans Paradies

Doch ich glaub' an einen Ort an dem es Dämonen nicht gibt

Darum mach ich Rap und rauch' jeden Tag das Weed

Denn es hält sie etwas fern, auch wenn er am Ende blieb

Ich hab ihn nie besiegt, denn er wurde diese Musik

Und steht zwischen mir und allem was ich lieb

Schwarzer Himmel, Wolken über Berlin

Guck ich kann ihm nicht entfliehen 15 Jahre auf der Flucht

Warum wohl bin ich aggressiv

Immer permanent und schreib, während er sich die Hände reibt

Weil ich ihm in die Karten spiel' das macht es ihm am Ende leicht

Er triumphiert, während ich gegen Wände schlag

In der Hoffnung ihn zu treffen boxe ich ins Fensterglas

Sie hält sich ihre Ohren zu, die Hände vor die Augen

Als würde sie spüren mit ihr kann er es nicht aufnehmen

Die kleine sie ist stärker, Gene ihrer Mama

Sie wird nicht mit ihm Kämpfen so wie Oma oder Papa

Ich halte ihn für immer, Tumor auf der Seele

Statt ihn zu verdrängen lern' ich wie ich mit ihm lebe

Bete für einen besseren Tag

Ich bin das was dich weckt in der Nacht- Dämon


[Hook]