Released on January 22, 2014

Thumbnail

[Part 1]

Und schon wieder so ein Tag und ich schau raus aus dem Fenster

Durch die Blätter rauschen lauter Gespenster

Mein Traum vor den Augen, der sich laufend verändert

Eine Reise auf Tauben, durch tausende Länder

Doch bin immer noch nicht angekomm‘

Jeder Tag ist etwas anders als sonst

Doch mein Herz schlägt hinter einer Wand aus Beton

Wieder ganz allein mein letzten Kampf an der Front

Ich hab krampfhaft versucht, mich nicht umzudreh’n

Viel zu lange geglaubt, einen Grund zu seh’n

Denn normalerweise bist du so wunderschön

Dann stehst du da und lässt tausende Wunder gescheh’n

Mit jedem Schritt von hier weg, wird der Weg etwas schwerer

Doch trotzdem komm ich meinem Weg etwas näher

Die Augen geschlossen, denn mein Herz ist gefang‘

Vergeblich haben tausende Kerzen gebrannt


[Part 2]

Die Nacht ist vorbei, doch der Himmel bleibt bedeckt

Nach der rastlosen Zeit, muss ich dringend weiter weg

Hab mich immer schon versteckt, immer nur vor mir selbst

Vor anderen einfach nur grundlos verstellt

Es bleibt rundherum hell, doch kann ich trotzdem nichts seh’n

Eine Stimme die mir sagt, es ist noch nicht zu spät

Doch wenn mein Kopf sich dreht, dann beginne ich zu fall‘n

In diese endlose Tiefe, denn ich finde keinen Halt

Auf meinen Wegen, zwischen Träumen und Leben

Und all den Leuten einfach freundlich begegnen

Es war deutlich zu seh’n, leider nur nicht für mich

Hab oft zurückgeschaut und all das gute vermisst

Hab dabei all das schlechte verleugnet

Lebte nur noch zwischen gestern und heute

Ich schau wieder nach oben, bis der Morgenstern erlischt

Frag mich so oft nur, wer bin ich?


[Bridge]

Ich geh meinen Weg, egal was sie mir sagen

Dazu ist es zu spät, ich hatte so viele Fragen

Keiner der sie versteht, kann so lang einfach nicht warten


[Part 3]

Denn ich bin jetzt schon viel zu lange unterwegs und dazu eigentlich nicht fähig

So oft falsch gelaufen, weil ich nicht mal weiß wo hier der Weg ist

Jetzt für immer und ewig so weiter, Tag für Tag

Bis ich morgens wieder merke, diesmal war zu hart

Für mich. Und dann wieder alles auf Anfang

Laufe jede Nacht ewig umher und suche nach dem Sandmann

Und suche die Antwort, die mir das alles erklärt

Denn ich suche schon ewig und ab hier kann ich nicht mehr