Phoenix

By Jibba

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Wie jeden Abend alleine

Dresche wieder Phrasen im Geiste

Wie: "Wenn man zu nah an der Sonne fliegt verbrennt man sich."

Ja, gut zu wissen, aber ändert nichts

Bringt mir nichts, all die Floskeln

"Ohne Licht kein Schatten." Ja, toll, ich sitz trotzdem

Im Dunkeln, Zimmertür ist abgeschlossen

Da sind Schatten ohne Lichter in meinem Dachgeschoss

Hab sie letzte Nacht getroffen und wir sind Freunde geworden

Seitdem begleiten sie mich immer treu in den Morgen

Man sagt: "Ist ein Phoenix in dem Feuer gestorben

Wird aus der Asche am Boden wieder ein neuer geboren."

Ich hab gebrannt, bin verglüht

Lieg im Staub, lass mich einfach hier liegen

Ich weiß: „Wenn man hinfällt soll man wieder aufstehen

Und ein neuerliches Straucheln in Kauf nehmen.“

Ja, ich weiß, ist sicher auch was dran

Doch: „Leichter gesagt als getan.“

Ich war da, um dich in der Kälte zu wärmen

Aber: „Sieht man ein Leuchtturm, dann hält man sich fern.“

Und auch: „Sternschnuppen siehst du erst, wenn sie verbrannt sind.“

Doch was nützen mir die Gedanken

Mein Kopf ist leer bis zum Rand

„Jedes Leben ist zum Sterben verdammt."

Und ich werde bis dahin alles zerstören, was ich lieb

Habe bitterlich gefroren, als dein Körper mich verließ

Ich seh noch immer deinen Schatten an der Wand

Deine Finger verlassen meine Hand und ich lasse jetzt los

Will die klugen Sprüche nicht mehr hören müssen

Die sagen: „Kopf hoch, es wird schon irgendwie

Der Phoenix verbrannt, doch er steht nicht mehr auf

Alles, was bleibt, ist Asche und Staub