Störfrequenz 2.0

By InzaneMane

On Krone der Sickness

Released on March 10, 2024

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Intro (Sample aus Afterlife):

Tony: Dann fiel mir plötzlich auf, ich könnte tot sein

Doch es war egal, also ist alles nur ein Bonus

Und selbst, wenn ich ein Arsch werde und ich tue und sage, was verfickt ich auch will und wenn alles zu viel wird, kann ich mich umbringen. Es ist wie eine Superkraft

Matt: Der schlimmste Superheld, von dem ich je gehört habe..

Tony: Aber so ist es

Vers 1:

Ich werde wach und genieß' einfach die herrliche Stille

Bevor die Störgeräusche wieder meine Nerven zerficken

Und frage mich, wer bin ich eigentlich, bis der Wecker dann klingelt

Schlag mir mit dem Presslufthammer in die Fresse ein Grinsen

Auf meiner Frequenz ein Piratensender

Der sich hält, wie ein harter Ständer, morgens nach dem Aufsteh'n, wenn man pissen muss

Die Tage davor wieder mal zu viel Gift geschluckt

Ich zeig es nicht, doch ich glaub, mein Brain ist langsam richtig futsch

Wieder mal in dieser Downphase

Eines Tages killt mich dann ein Tumor im Gehirn, von der Größe einer Clownsnase. Wäre doch witzig

Ich sage dem Sensenmann, wenn er kommt: Fick dich, dich gibt's nicht!

Fick die Welt, was läuft auf Netflix? (Netflix)

Vergrabe mich in meiner Bude, bis es weg ist. (Weg ist)

Manchmal fühl ich mich wie Bojack Horseman. (Depressiv!)

Schieß mich ab, benehm' mich daneben und vernasche Hoes wie Torten

Hook:

Alles gut, oder doch nicht?

Ich hör schon jahrelang das weiße Rauschen, was meinen Kopf fickt

Bin gewohnt an diese Störfrequenz

Und lausche ihr, bis alles in sich zusammenbricht, wie beim Börsencrash

Alles tutti oder doch nicht?

Ich hör seit Jahren das weiße Rauschen, was meinen Kopf fickt

Vielleicht sollte ich den Sender wechseln...

Ich wünsche mir Funkstille. (Pschhhht)

Starr die Decke an beim Rumschimmeln, während ich mich in Gedanken umbringe

Würd' gerne klare Gedanken fassen

Doch alles verschwimmt miteinander bloß zu einer schwammigen Masse

Ich frag' den Dämon in meiner Wohnung, ob wir noch Müsli haben

(Idiota!)

Doch der versteht nur Latein, ich seh' mal eben in der Küche nach

Guck 20 Mal in den Kühlschrank, ohne was raus zu nehm'

Was wollte ich noch? Der Versuch sich zu erinnern schlaucht extrem

Es kratzt an mir, so wie ein Hautekzem

Ich lausche finsteren Klängen über das Soundsystem

Vielleicht sollt ich wieder Saufen geh'n (Cheers!)

Und hab dann Tage danach kaum die Kraft, um aufzusteh'n

Manchmal fühl ich mich wie Rick Sanchez. (Besoffen!)

Schaff nichts Halbes, nichts Ganzes

Wieder mal der Letzte, der Licht an lässt

Es bringt mich down, wie zu viel Valium

Sorry, ich hab wohl Pessimismus im letzten Stadium, schade drum

Hook:

Alles gut, oder doch nicht?

Ich hör schon jahrelang das weiße Rauschen, was meinen Kopf fickt

Bin gewohnt an diese Störfrequenz

Und lausche ihr, bis alles in sich zusammenbricht, wie beim Börsencrash

Alles tutti oder doch nicht?

Ich hör seit Jahren das weiße Rauschen, was meinen Kopf fickt

Vielleicht sollte ich den Sender wechseln...

Alter, das Leben ist ein scheiss Witz. (Wieso?)

Wenig zu melden, so wie Sidekicks

Doch immerhin bleibt einem die Einsicht, (okay?)

Dass man nur'n kleines Licht im Universum ist

Und früher oder später wie alle letztendlich sterben müssen

(Besser ist das)

Fuck, ich bin immer noch alleine

Wenn der Mut mich verlassen will, zertrümmer' ich die Beine

Oder verstümmel' seine Leiche, der geht nirgendwo mehr hin

Wie merkt man, wann das Leben aufhört und das Sterben dann beginnt?

Hat das irgendeinen Sinn? Nein und das muss es auch nicht

(Muss es nicht)

Die Scheisse hat mich noch nicht untergekriegt

Nein, man lebt damit, wächst daran, blendet es aus

So viele fühlen das Selbe in ihrer menschlichen Haut

(Oder viel Schlimmeres)

Scheissegal, ich dreh' mein' Sender jetzt laut

Eliminier die Störgeräusche und render sie raus

Denn im Ernst, es könnte schlimmer sein

Und man will nicht in dieser tristen Matrix bleiben bis zum Tag von St. Nimmerlein

Hook:

Alles gut, oder doch nicht?

Ich hör schon jahrelang das weiße Rauschen, was meinen Kopf fickt

Bin gewohnt an diese Störfrequenz

Und lausche ihr, bis alles in sich zusammenbricht, wie beim Börsencrash

Alles tutti oder doch nicht?

Ich hör seit Jahren das weiße Rauschen, was meinen Kopf fickt

Vielleicht sollte ich den Sender wechseln

Und an meiner Situation endlich etwas ändern, jetzt!

Outro (Sample aus Bojack Horseman):

Bojack Horseman zu Sarah-Lynn: Wir sind nicht verloren

In dem großen Plan des Lebens sind wir nur kleine Fünkchen, die man eines Tages vergessen wird

Es sind unwichtig, was wir mal gemacht haben oder wie man sich an uns erinnert. Das Einzige, was zählt ist Hier und Jetzt

Dieser Moment, dieser einzigartige und spektakuläre

Moment, den wir miteinander teilen