Released on March 13, 2020

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[Songtext zu „Α und Ω“]


[Part]

In meinen Träumen spüre ich eine Präsenz und etwas Böses

Etwas schnürt mir meine Luft ab, etwas hebt mich an den Füßen

Das sind Schlafparalysen, lieg' im Bett, kann höchstens dösen

Sprech' zu Gott, dem Vater, frag ihn „Wann wird Jesus mich erlösen?“

Und plötzlich reiß ich meine Augen auf, draußen noch stockdunkel

Rauche ein, zwei Lunten, geh' dann laufen mit den Hunden

Kurz 'n Kaffee noch getrunken, danach Sparring ein paar Runden

Sammele auf den alten Narben neue Wunden

Und auch morgen sind die Sorgen noch auch auf keinen Fall verschwunden

Treff 'nen alten Kumpel, bin am gleichen Abend noch betrunken

In 'ner Bar oder Spielunke bin ich nachts zu später Stunde

In 'nem Assischuppen Najo schnupfen, meine Lieder pumpen

Um mich rum sind Diebe, Nutten, Freier, Dealer, Kunden

Und Halunken, gejagt von Streifen und von Zivibullen

Ich will unbedingt hier weg, raus aus dem Schatten, aus dem Dunkeln

Raus aus diesem Dreck hier unten, ein weiter Weg

Heimat fehlt und das Label fragt langsam nach CDs

Dabei muss ich weiter Dinger dreh'n, Para machen gehen

Paar Probleme währenddessen mit Verwandten und Kollegen

Paar von denen werde ich erstmal paar Jahre nich' mehr sehn, verstehsch?

Dreckiges Geld, das mich verdammt, es ist zu spät

Dreckiges Geld, das mich verarmt, wenn ich es nehm

Die Welt, die ich vernehme, ist getränkt in Blut und Tränen

Denn so sehr ich's auch bestrebe, lässt das Elend mich nich' gehn (Niemals!)

Es gibt nix Neues auf der Straße in mei'm Block

Ich verbrenn' ein bisschen Ott, ich steh im Schatten meines eig'nen Ichs

Hirngespinster, Reue, langsam frage ich mich

Ob dieses Talent 'ne Gabe Gottes oder eigentlich des Satans ist

Ich frage mich, wer Hase ist, ich oder der Wichser, der das

Schlimmste aus mir rausholt, wenn es schwierig wird und finster

Geistesblitze, Reue, langsam will ich wissen "Ist das, was mich bis hier her geschickt hat freier Wille oder Schicksal?"

Weil meine Seele brennt, doch innendrin ist tiefster Winter

Und die Liebe meines Lebens, sie verpisst sich mit den Kindern

Doch ich halte sie nich fest, nein ich will sie nicht dran hindern

Denn sie hat Recht, dass es kein Sinn macht, auf einmal sagt ne Stimme mir

Was tust du, Vergebung verlangt nach Buse

In dir schlummert noch viel Gutes und Geduld ist eine Tugend

Denn es ist noch nicht getan mit all den Sünden deiner Jugend

In der wüste deines Herzens wird das Böse dich versuchen

Doch das lasse ich nich' zu, das Blatt es wird sich wenden

Denn dann, wenn du begreifst mein Kind, dass Satan dich nur blendet

Ist auch dann wenn du begreifst, welche Freiheit ich dir schenke

Ich bin der Anfang und das Ende