Released on May 8, 2015

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[Intro: Karuzo]

Yeah, ah


[Part 1: Karuzo]

Vater unser, führ mich nicht in Versuchung

Bewahr mich vor der Ruhmsucht, heute und auch in Zukunft

Fick den Fame, ich füll meinem Clan die Taschen

Sag, wie viel Talent passt unter eine Maske?

Deine Wege sind unergründlich, ja, es stimmt

Ich musste durch die Hölle gehen, nur um mich selbst zu finden

Und als ich wanderte im finsteren Tal

War ich dem Himmel so nah, dass ich das weiße Licht sah

Mein ganzes Leben lang, seit ich klein war, erzählte man mir

Wenn ich an dich glaube und jeden Tag fleißig bete, dann

Bliebst du bei mir, was immer hier auch passiert

Doch von Zeit von Zeit kannst

Scheinbar auch du mal ein' Schaf verlieren

Hab mich stark gemacht in jeder sternklaren Nacht

Auf der Couch hab ich über dich und die Herde nachgedacht

Ich wünsch euch Glück, wo immer ihr grade seid

Doch ich werde euch nicht folgen, ich finde mein' Weg allein


[Hook: Karuzo]

Wir sind alleine, allein am Firmament

Wir wollen scheinen, dafür, dass man den Weg zu uns erkennt

Wir leuchten hell, denn wir fürchten die Dunkelheit

Bis wir verglühen und nur ein letztes Funkeln bleibt

Wir sind Sterne, allein am Firmament

Wir würden sterben, dafür, dass man den Weg zu uns erkennt

Wir leuchten hell, denn wir fürchten die Dunkelheit

Bis wir verglühen


[Part 2: Karuzo]

Ob's sie gibt oder nicht, das spielt für mich keine Rolle

Vielen gibst du Hoffnung, ich bin gut ohne dich ausgekommen

Wenn ich falsch lieg - umso besser, das spendet Trost

Ich bin dankbar für dieses Leben voll Inspiration

Nach dem Tod, es wär so schön, zu bleiben

Wenn unsere Seelen schwerelos in die Höhe steigen

Wer weiß, vielleicht find ich dann ja zurück zur Herde

Ich weiß, allein der Glaube, er verrückt die Berge


[Part 3: Max Herre]

Glaube verrückt Werte, sieh die verrückten Bärte

Vorrücken, uns Lichtjahre zurückwerfen

Sieh sie das Sichtbare mit Blindheit strafen

Wölfe im Schafspelz, sieh, sie schlafen mit den Schafen

Sieh, sie schmieden Schwerter aus Pflugscharen

Sie, die im Herzen Wut, an ihren Händen Blut haben

Sieh, wie sie Freiheit beugen, Wahrheit leugnen

Sieh ihre Feigheit, wenn sie die Liebe wie den Feind beäugen

Seit ich die Augen auftat, im Arm der Hebamme

Such ich das Firmament ab nach Russells Teekanne

Sezier die Welt mit Ockhams Rasierklinge

Wer glaubt wird seelig, doch nur wer fragt, kapiert Dinge

Bet Gebetsmühlen, murmel mein Mantra

Ich roll den Fels den Berg hoch, so oft wie kein Anderer

Dreh mich im Kreis gleich persischer

Derwische Musik ist Mystik, die Verse sind irdische


[Bridge: Max Herre]

Yo, Karuzo. Vielleicht find'st du die Herde

Und wer zu viel in die Sonne schaut, wird blind für die Erde


[Hook: Karuzo & Max Herre]

Wir sind alleine, allein am Firmament

Wir wollen scheinen, dafür, dass man den Weg zu uns erkennt

Wir leuchten hell, denn wir fürchten die Dunkelheit

Bis wir verglühen und nur ein letztes Funkeln bleibt

Wir sind Sterne - allein am Firmament

Wir würden sterben, dafür, dass man den Weg zu uns erkennt

Wir leuchten hell, denn wir fürchten die Dunkelheit

Bis wir verglühen