[Songtext zu „LAUF“]
[Part]
Lauf weiter, einfach immer weiter, ein Fuß vor den ander'n
Schritt für Schritt, blick nicht zurück, einfach weiter
Kein Links, kein Rechts, nur nach vorne, durch die Nacht
Und durch die Dornen immer weiter bis zum Morgen
Durch den Regen, durch die Kälte, durch die Hitze, durch die Hölle
Durch den Schmerz und durch die Einsamkeit, durch alles, was dich quält
Denn alles, was du je getan hast, brachte dich gеnau hier her
Und der еinzige Weg raus ist tiefer rein, ein tiefer Stich mitten ins Herz
Lauf weiter, einfach immer weiter
Lauf so weit, dich deine Füße tragen und dann lauf noch weiter
Atme weiter, grab weiter, kletter' weiter, schlepp dich weiter
Denken kostet zu viel Kraft, lass es sein und tu es einfach
Lauf weiter, lauf, lauf, lauf, lauf, gib nicht auf, sondern lauf
Kein Mitleid, kein Klagen, wenn du fällst, dann stehst du auf
Lauf einfach, lauf weiter, lauf schneller, lauf länger
Lauf, lauf bis zur Erschöpfung und lauf über jede Grenze
Du musst laufen, nicht davon, sondern drauf zu
Heldentum heißt, es zu tun ohne zu wissen, was man tut
Ohne zu wissen, ob es klappt, ob es sich lohnt, ohne Aussicht auf den Ruhm
Kein Lohn zu erwarten für die Pflicht, nicht deinem Namen
Du musst laufen, wie das Wasser in den Flüssen
Ohne Pause, klar und kalt und rein, wie Regen von den Klippen
Du musst laufen, denn so ist der Lauf der Dinge
Lauf so lang, bis du vergessen hast, wo's hingeht
Und dann lauf in Richtung Himmel
Frieden ist der Zeitraum zwischen abdrücken und nachladen
Hörst du die Engel sing'n, schießt du nicht schnell genug
Die Glocken schlagen, laufen durch den Graben, über schmale roten Linien
Trän'n laufen über Wangen und das Blut läuft aus den Stiefeln
Du musst laufen, alles andere verblasst
Laufen bis du nicht mehr kannst
Laufen ohne Rast, lauf nackt, wirf alles ab
Aber lauf, bis laufen alles ist, was du noch bist
Es gibt kein Happy End, weil es kein Ende gibt, lauf weiter