Released on May 8, 2026

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[Songtext zu „Baphomet“]


[Intro]

Ah


[Part 1]

Die Menschheit beugt sich der New World Order

Schon früh hab' ich die Zeichen gedeutet wie Runenforscher

Sie planten die Versklavung im Brüsseler NATO-Sitz

Aber der stahlharte Boss geht auf Mission Impossible

Ich steh' allein auf dem Kilimandscharo-Gipfel

Rauchschwaden überm Himmel der Nahost-Inseln bis nach Indianapolis

Mithilfe von Nanochips erzielten sie die Gеdankenkontrolle

Zerschlugеn Rebellionen mit MG-Patronen und Panzerkolonnen

Sie vergifteten den Mississippi-Strom, verbrannten Dörfer

Am Rand der Zivilisation, von Aborigines bewohnt

Gencode-Mutationen zerstörten Ökosystem-Populationen

Der letzte Widerstand verbarrikadierte Metrozugstationen

Ich hab' wie Ego-Shooter-Profis die Tec-9 geladen

Für die Menschheitsgefahren dieser Endzeitszenarien

Verstau' die Nebelgranaten

Hundert Push-ups, kalter Atem, ein Gebet, dann wird der Heli gestartet

Mit nix als Notfallreserven über die polaren Meere

Die Welt wird kontrolliert von Geheimverbänden und Großaktionären

Geisterstädte, die seit Monaten leer sind

Als ich merke, dass der Heli langsam streikt wegen Motorbeschwerden

Was mich wohl oder übel hier zum Landen zwingt

Auf dem Überrest des Amtsgericht im früheren Finanzdistrikt

Ich schmiede Pläne zu klassischer Musik

Wie Wagner-Symphonien, gegen die Freaks der Pharmaindustrie

Batteriebetriebene Roboter als Butler

Ermöglichen ihnen, ein Leben zu führen wie ein Oligarch in Kapstadt

Mit mehr Gold als Maharadschas

Während ich unter Beschuss einiger vollbemannter Panzer auf 'nem Wolkenkratzerdach land'

Ich steig' aus, sprinte los wie bei Marathonläufen

Spring' vom Dachrand aus auf 'nen Balkon des Nachbargebäudes

Und brech' das Fenster auf per MG-Lauf

Plötzlich hektische Rufe, sie checken das Treppenhaus

Ich kämpfe mich raus, doch da steh'n hunderte bereit

Auf den Straßen, skrupellos wie Schutzstaffelgefreite

Während Bullets meine Schulterblätter streifen

Kann ich durch 'nen Gullydeckel heimlich runter in die Unterwelt absteigen

Wo ich auf der Flucht vor dem Infantriekampfbataillon

Ein Rebellenlager finde der Widerstandsfraktion

Sie behandeln meine Wunden mit dem Saft einer Lotosblume

Flüstern ängstlich von Geschöpfen vergangener Hochkultur'n

Griechischer Mythenwesen, Hybriden und Maschinen der Kybernetik

Kreierten Laboren irgendwo tief in den Pyrenäen

Bei jahrelanger Kryostase in riesigen Kühlgeräten

Und keiner könne ihn'n gegenübersteh'n

Nachdem man mir für ein Jahr auf den Fersen blieb

Dachte man, dass ich in 'nem Sarg in der Erde lieg'

Doch ich führte ein Dasein als Eremit

In Reservaten der Cherokees und später dann in Himalaya-Berggebieten

Weit weg von jeglichem Vertreter der eigenen Spezies

Doch frei von Propaganda und frei von den Medien

Studierte ich die Bücher Machiavellis wie 2Pac

Kam nach Tagen der Meditation dann in 'nen Nirwana-ähnlichen Zustand

Stand vier Nächte in der Kälte auf dem Himalaya oben

Ohne eine Bewegung in der Vrikshasana-Pose

Auf dem Dach der Welt, die Augen nach Nordwesten

Und überblickte erstmals das Ausmaß der Vorgänge

Ich war in die Berge gekommen, getrieben von Paranoia

Nun saß ich nächtelang meditierend am Lagerfeuer

Schließlich traf ich auf 'nen alten Shaolin-Priesterorden

Wo man mich lehrte, meinen Körper zu Carbonitrid zu formen

Aufgrund des wochenlangen, knochenharten Trainings

Behandelten sie mich schnell einem Bodhisattva ähnlich

Und so befand der Meister, es sei endlich an der Zeit

Mich in die ältesten Geheimnisse des Tempels einzuweisen

Zeigte mir, wo er seine Buchsammlung wahrte

In mehr uralten Sprachen als beim Turmbau zu Babel

Zwischen Mythen wie Odysseus und dem Damokles des Ciceros

Fand ich ein Ritual für den Baphomet mit Ziegenkopf

Ich war bei den Shaolin im Abendland der Antichrist

Ich schaute zum Meister, doch sah nur seine Angst im Blick

Und wusste Bescheid, es war an der Zeit

Zu handeln, ich ging ein letztes Mal dem Rat meines Meisters danken

Und trat meine Reise an, ins Tal übern Steinabhang

Bereit, für was vor mir liegt, der finale Entscheidungskampf


[Part 2]

Ich hab' auf den Spuren der Bestie den Ursprung entdeckt

Ein schwarzer Fleck auf der Karte im Bermudadreieck

Obwohl sich in den tiefschwarzen Wolken ein Sturm entfaltet

Gelang' ich zur Insel und strotz' den Naturgewalten

Schaffe den Durchbruch zur Feindbasis

Und mach' aus der untoten Leibgarde blutrote Leichname

Ich schleiche leise wie'n Panther auf Zehenspitzen

Durch den Korridor, die Hand am Machetengriff

Seh' vorm Eingang 'nen letzten Wachmann mit leerem Blick

Verpass' ihm 'nen Kehlenschnitt, der den Bastard ins Jenseits schickt

Durch die Gänge hallen Todesschreie

Ich stürm' rein und seh' das Biest wie prophezeit aus 'nem Pentagramm am Boden steigen

Ein grässlicher Dämon erscheint

Bevor er seine Augen auf mich richten kann, spreng' ich den Laborbereich

Mitsamt des Baphomet-Dämonen

Und Rauch steigt in die Atmosphären-Zonen wie Schadstoffemissionen

Das Ende allen Übels aus frühester Vorzeit

So glaub' ich, bis die Bestie aus den Trümmern emporsteigt

Ich such' Deckung hinter demolierten Gebäudefassaden

Schmeiß' Wurfgeschosse und es detonieren Betäubungsgranaten

Es bringt Kerosin zum Explodieren durch feurigen Atem

Effektiv wie Pestizide bei Heuschreckenplagen

Die Bestie wittert Gefahr

Ich hol' aus und verpass' ihr dann einen Kinnhakenschlag wie bei Mixed Martial Arts

Gefolgt von Schlagkombinationen in Shaolin-Kampfposen

Baller' dann auf ihn ein mit Hollow-Tip-Patronen

Eine Schlacht mit dem Ausmaß von NATO-Invasionen

Die ganze Welt sieht inzwischen aus wie Nahostkrisenzonen

Man sieht den brennenden Globus in bloßer Angst

Ich nehme mich wie Emily Rose des Dämonen an

Stell' mich wie im Actionfilm-Showdown dem Todeskampf

Und spür' den Energiestrom eines Kronenchakras

Peitschende Windböen, der Erdmantel vibriert

Währ'nd mein Geist in eine höhere Sphäre transzendiert

Erreich' ich die innere Ruhe von Fakir'n

Die perfekte Mischung aus Muhammed Ali und Kesuke Miyagi, ah

Geschärfte Sinne, mein Geist ist restlos geweckt

Die einst sterbliche Hülle gleicht einem Exoskelett

Ich fokussier' in der finalen Schlacht die Aura

Für 'nen brachialen Faustschlag von titanenhafter Power

Die Prophezeiung ist wahr, ich bin wie Herakles Auserwählter

In der Totenstille wirkt mein Herzschlag wie'n Countdownzähler

Jede Bewegung fällt schwer, ich stehe an der Todespforte

Doch fühl' mich, als wär ich nur für den Moment geboren worden

Trotz eisernem Willen bin ich am Ende, die Kraft erschöpft

Das Ding bringt nix zu Fall, nichts von Menschen Geschaffenes

Doch ich geb' nicht auf, durchdrungen von den Schmerzen

Getrieben vom Gedanken an den Untergang der Erde

Steh' ich inmitten von meilenweit nur Trümmern und Eingeweiden

Das Biest ist ein brutaler Killer wie Weiße Haie

Ich zeig' keine Angst vor der Bedrohung, sammel' meinen Fokus

Und die Klingen in meiner Hand zerspringen in Einzelteile

Ich besinne mich auf mein Chakra, gebrauch' mein letztes Zielgeschoss

Genau mit 'nem präzisen Shot auf sein'n grauenhaften Ziegenkopf

Und das Teil, mit seiner gewaltigen Mörserkraft

Prallt zwar vom Körper ab, doch bricht ihm eines der Hörner ab

Schon rast die Bestie vor Zorn, da ereilt es mich, ich hab' 'nen Geistesblitz

Schnelle hervor und fang' im Hechtsprung das Horn

Und weiß gewiss, es ist aussichtslos, doch stürz' mich kamikazeartig

So wie'n Partisanen-Bataillon in den sicher geglaubten Tod

Es spritzen Massen an schwarzem Blut, ich hör' 'nen erschwachenden Atemzug

Als ich das Horn in sein Herz ramm', als wär's fuckin' Excalibur

Und das Monster fällt zu Boden

Der Boss blickt in die Ferne, den Fuß auf dem Kopf der Bestie thronend