Released on March 31, 2021

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[Songtext zu „Stern“]


[Intro]

Ey


[Part 1]

Danke, Mama, du hast mich auf die Welt gebracht

Manchmal denk' ich, hättest du es nicht getan

Ich betäube mein Gehirn und verdränge die Gedanken

Lebe nachts, keine Kräfte für den Tag

Bisschen Gift für ein'n angenehmen Schlaf

Viel Gift für ein angenehmes Ende, wenn es naht

Wer du bist, ist heute alles, was du hast

Doch wie vielе um dich trauern, sagt für immer, wer du warst

Gеbor'n im Ghetto, Drogen, Nutten, Schlägerei'n und Mord

War'n die allerersten Dinge, die ich sah

Leerer Magen, kein Geld, keine Hobbys, keine Pläne

Keine Hoffnung, Bruder, du hast kein'n Plan

Da, wo ich bin, darf ich eigentlich nicht sein

Denn da, wo ich herkomm', gibt es keine andere Wahl

Und auch mit zehn Doktortiteln

Hab' ich immer noch 'ne andre Auffassung von Gesetzen und Moral

Jeder Fehler war es wert

Denn ich glänz' nach dem Fall

So wie jeder von den Stern'n

Halt' die Hater alle fern

Ich will mehr von ihn'n, denn

Wenn die Hölle mich nicht hasst, hat der Himmel mich nicht gern

Du hast ein'n großen Traum

Ich hab' viel viel mehr, geh' allein diesen Weg

Und ich weiß, er wird schwer

Doch mein Ego zu groß, um von dir was zu lern'n


[Hook]

Ich sitze allein am Tisch, Chianti, Kaviar, Haifisch

Seh' ich gut aus? Kein Zweifel! Bin ich verrückt? Ich weiß nicht

Augenringe, ich bleibe die ganze Nacht alleine

Hör' aufm Grammophon Haydn Dauerschleife

Ich sitze allein am Tisch, Chianti, Kaviar, Haifisch

Seh' ich gut aus? Kein Zweifel! Bin ich verrückt? Ich weiß nicht

Augenringe, ich bleibe die ganze Nacht alleine

Hör' aufm Grammophon Haydn Dauerschleife (Ey, ey)


[Part 2]

Hassen ist leicht, lieben ist hart

Mein Anfang war weit, doch mein Ende war nah

Ich greif' in den Schrank, Diazepam

Werd' Träumer genannt, obwohl ich nie richtig schlaf'

Erwach' in der Nacht, mein Outfit stimmt

Alles andre egal, Chianti, ich ex' das Glas

Und dann spiel' auf dem Piano düstere Melodien

Es ist egal, was ich mach', es wird deep

Alles andere ist irgendwie nicht real

Die ganze Welt ist falsch und liegt schief

Die aller wenigsten bekomm'n, was sie verdien'n

Jeder um dich rum wartet nur auf ein'n Grund

Und deswegen zeig' ich niemandem zu viel

Ich betrete den Laden mit viel Bling-Bling

Neid überall wie ein Lieblingskind

Bescheiden zu sein, hatte nie viel Sinn

Denn ich träum' von dem Scheiß, seit ich vierzehn bin

Zu viel gehört, um reden zu woll'n

Und zu viel geseh'n, um von Liebe zu sing'n

Ich halt' nix von Regeln, war nie so mein Ding

Und schon gar nix von den'n, die die Regeln bestimm'n


[Hook]

Ich sitze allein am Tisch, Chianti, Kaviar, Haifisch

Seh' ich gut aus? Kein Zweifel! Bin ich verrückt? Ich weiß nicht

Augenringe, ich bleibe die ganze Nacht alleine

Hör' aufm Grammophon Haydn Dauerschleife