[Songtext zu „48“]
[Part]
Komm und sag aus dem Nichts, dass wir reden müssen, und ich denk' mir gännix
Zieh mir den Boden unter den Füßen weg wie ein'n scheiß alten Teppich
Sag, wir hab'n ein Jahr verschwendet und nichts gemacht
Parallel hab' ich nichts außer dich gehabt, mh-mh mh-mh, ah
Du bist in Berlin und lernst irgendwen kennen, ich kenn's doch, da ist was
Seh' dich irgendwas erfinden, folg' und entfolg' dafür zwei auf dei'm Insta
Und ei'm auf dei'm Finsta
Lass mich erratеn, ob du mich ersetzt, oder du mich vеrmisst, oder du mich vergisst grad
Zieh aus dem Nichts einen Strich, aber nicht einmal das bin ich wert
Sag ohne Vorzeichen, dass es das war, aber die letzten Worte nicht mehr
Sprich nicht mal aus, dass du Schluss machst, aber stell mich vor vollendete Tatsachen
Sag mir: „Mach's gut, bis bald“ und sag mir zum Abschied noch: „Bis in fünf Jahren“
Küss mich noch einmal mit Zunge, frag mich, ob du mich umarm'n darfst
Fick meinen Kopf nochmal doppelt so doll, wie du's eh schon getan hast
Ernsthaft?
Ernsthaft?
Und nach vier Tagen schreibst du und sagst mir, du wärst dir nicht sicher
Hast gut ignoriert, als ich schrieb, wie sehr ich dich vermisst hab'
Und dann sag' ich, ich zieh' bald hier weg und du meinst, dein Herz bricht grad
Nachdem du meine Nummer gelöscht hast, weil ich mal draußen war, nach
Nachdem du gesagt hast, ich hätte mehr Angst, mich mir selber zu stellen
Als Angst, zu verlieren, was ich mit dir habe, als ob ich nicht das, was ich tun kann, getan hab'
Und du schreibst, du hättest immer noch Hoffnung
Und jetzt soll ich mich entscheiden, ob ich's immer noch will
Ich könnte kotzen, ich wollt den Ball nie in mei'm Feld haben
Warum liegt die Entscheidung jetzt bei mir? Unser Frühling ist gestorben
Und die Blumen sind verblüht
Scheinbar nichts aus uns geworden, ah
Die Hügel haben Augen
48
48