[Songtext zu „Prolog“]

Wenn du fragst, ob ich dir 'nen Reim geben kann, ey jo meinetwegen, Mann

Und komm mit paar Lines mal eben an, denen du 'n Scheiß entgegnen kannst

Am besten schreib mit mit der Hand, damit du weitergeben kannst

Ich erzähl was ich erleb und mach die Scheiße relevant

Und mach, dass es fließt, fast wie Henry Chinaski

Sprich, ich lass mir auch nach vier mein Handy nicht abziehen

Meine Ex-Ehemalige denkt sich: „Ich kenn diesen Spasti.“

Erinnert sich an früher und setzt sich ins Taxi

Es ist nicht so, dass sie mich nicht anzieht, Sexappeal hat sie

Doch wer will Sex mit 'ner Astrid nach sechs Litern Asti?

Und ganz egal, mit welchem Lächeln sie mich auch ansieht, sich anschmiegt

Das Ding ist, nach 'ner Zeit hab ich gecheckt, was sie abzieht

Und gab, auch wenn's en bisschen gebraucht hat, der Bitch 'nen Laufpass

Jetzt schreib ich 'nen Song nur für den Fall, dass ich in Zukunft auch nicht aufpass

Ich glaub ich brauch das und staut es sich auf dann

Wird es Zeit dass ich's rauslass und sitz am Ende vor 'nem Berg voller Aufnahmen

Und meine Probleme werden mehr als überschaubar

Bis zu dem Punkt, an dem ich nicht mehr merk, was überhaupt war

Mittlerweile hab ich gelernt, dass ich besser handel

Bevor der Rest meiner Zeit noch in 'nem Aschenbecher landet

Also sitz ich sozial isoliert da bis um vier

Und feil ewig an 'nem Nebensatz, ehe dass gar nix passiert

Und bevor hier das Morgengrauen anbricht

Ist alles was von ihr bleibt, die Erinnerung, dass mich ihr Vorbau anspricht

Ich verlasse beim Schreiben das hier und jetzt

Und bin übertrieben weit weg, wenn der Beat einsetzt

Und abgesehen von der jeweiligen BPM-Zahl

Glaub ich, dass sich daran wohl auch in Zukunft nichts ändert

Sprich es wird wohl dabei bleiben, doch dazu später näher

So viel nur einleitend und kann mir irgendwer

Hierbei gerade folgen, das hier ist der Shit

Das ist alles, was ich hiermit eigentlich sagen wollte