Released on December 15, 2013

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[Songtext zu „Panopticon“]


[Intro]

Äh, yeah


[Hook]

All diese gespenstischen Menschen wirken so kalt

Gefesselt von Ängsten beschränken sie ihren Geist

Komm' mir inmitten derer befremdet vor und allein

Augen, die nichts erwarten und Hände, die man nicht reicht

Mimiken sprechen tausende Bände, die keiner schreibt

Haben zwar nicht mehr viel, doch verschwenden das, was uns bleibt

Ja, hier läuft etwas schief, warum renken wir es nicht ein?

Ich hab' grad das Gefühl, ich verschwende nur meine Zeit


[Part 1]

Hör' mir zu, hier dreht sich jeder nur um sich selber

Das ist okay, doch ist vieles nicht zu sehen durch von Gier beschränkte Blickfelder

Werte vergeh'n und wir muten uns zu, dass uns Gutes zusteht

Ohne das Bedürfnis anderen etwas Gutes zu tun

Auf der Suche nach Ruhm und Respekt

Denn im Gutes tun, tun wir uns schlecht

Da wir nichts tun, wenn es sich nicht rechnet

(Nach Schätzung nicht rechnet)

Wir verfallen dem Desinteresse, vom Rest dieser Welt getrieben

Wir pflegen herzlosen Voyeurismus und dennoch lächeln wir selbstzufrieden

Übersehen, dass nur ein Miteinander Früchte trägt (Nachhaltig)

Sehen es erst, wenn uns're Blase in die Brüche geht

Doch wer das Glück erlebt

Erlebt es eigentlich wenn er sagt

„Es ist erst Glück, wenn ich jeden hier ein Stück von geb'.“

Und das ist ganz einfach, ich reiche dir meine Hand

Und du mir deine, wenn meine danach verlangt


[Hook]

All diese gespenstischen Menschen wirken so kalt

Gefesselt von Ängsten beschränken sie ihren Geist

Komm' mir inmitten derer befremdet vor und allein

Augen, die nichts erwarten und Hände, die man nicht reicht

Mimiken sprechen tausende Bände, die keiner schreibt

Haben zwar nicht mehr viel, doch verschwenden das, was uns bleibt

Ja, hier läuft etwas schief, warum renken wir es nicht ein?

Ich hab' grad das Gefühl, ich verschwende nur meine Zeit


[Part 2]

Alles klar, ich seh' traurige Gesichter, Augen strahlen sinnentleert, de

Heute schreiben wir mit grauer Farbe Wintermärchen

Und wir sind kreativ, aber halten's bedeckt

Und wir schalten auf stumm oder schalten es weg

Wir wirken wie Maschinen, nicht wie Menschen

Haben Grenzen, wollen's verdrängen oder teilen's im Netz

Sind verletzt, wenn sie uns fragen

Doch ignorieren es, überspielen es, da wir keinen Bezug mehr zu uns haben

Doch echauffieren uns, wenn wir den Spiegel vorgehalten bekommen, denn im Gesehenen fehlen Grundlagen

Und wir sind panisch irritiert in unser'm Denken

Wenn wir uns mal nicht in der Masse wiederfinden bei Umfragen

Einzig allein bleibt Gleichgültigkeit

Und ich weiß, dass die Mehrheit nicht 'mal weiß, was ich mein'

Wir gehen step bei step dem Abgrund entgegen

Es wird Zeit, dass wir was unternehmen und die Augen öffnen


[Bridge]

Im Prinzip ist dir der Rest egal, dir ist der Rest egal

Toleranz und Akzeptanz, ein Unterschied wie Blech und Stahl

Wer überfressend dick, lächelnd vorm Fernseher sitzt

Schläfrig, träge, gähnend, hält Bewegen für 'ne schlechte Wahl

Es mangelt an Menschlichkeit, es heißt Doppelmoral

Wahl, Kopf oder Zahl

Und unsereins will eines Tages dann vergessen

Und das Lächeln wird sich rächen

Denn es mangelt an Verbundenheit


[Hook]

All diese gespenstischen Menschen wirken so kalt

Gefesselt von Ängsten beschränken sie ihren Geist

Komm' mir inmitten derer befremdet vor und allein

Augen, die nichts erwarten und Hände, die man nicht reicht

Mimiken sprechen tausende Bände, die keiner schreibt

Haben zwar nich' mehr viel, doch verschwenden das, was uns bleibt

Ja, hier läuft etwas schief, warum renken wir es nicht ein?

Ich hab' grad das Gefühl, ich verschwende nur meine Zeit