Steig ein

By Disarstar

Released on February 23, 2024

Thumbnail

[Songtext zu „Steig ein“]


[Part 1: Ruffy]

Was ein seltsames Leben

Fürchten nur Gott

Doch für Geld würden wir beten

Hab gekämpft hier im Elend

Sie können nicht verstehen, in was für Welten wir leben

Hier entstanden plötzlich Randgruppen

Weil unsere Eltern aus dem Land mussten (Leider)

Migrantenkinder, die zusammenwuchsen

Straße macht Familie

Komm'n von ganz unten

Von meiner Sorte gibt es viele

Eltern hattens schwer

Kinder sind ohne Perspektive

Nur leere Worte sind geblieben

Wenn dir heute alles fehlt

Wie guckst du morgen in den Spiegel

Geh von der Schule auf die Straße

Zuhause gehts bergab

So dass die Wut sich in mir stapelt

Nicht mehr das Gute hinterfragen (Nie wieder)

Wir sind Schnelsener mein Freund

Auf Versuche folgen Taten

Guck, du triffst uns an den Ecken

Die Nachbarschaft vergiften

Hatten nicht mal was zu essen (Nicht mal was zu essen)

Lass ein, zwei Mischen für mich sprechen (Auf uns)

Wir mussten gucken, wo wir bleiben

Dann wird Bildung halt vergessen


[Pre-Hook: Ruffy]

Steh auf den Dächern meiner Blocks

War dem Himmel nie so nah

Lieber geh ich in den Knast

Bevor es wird, wie es war

[Hook: Disarstar & Ruffy]

Steig ein

In den Zug ohne Ziel

Gibt für nichts Garantie

Und die Jahre zieh'n am Fenster vorbei

Manche Dinge ändern sich hier nie

Fliegst du hoch, fällst du tief

Und fühlst dich für ein paar Augenblicke frei

Fühlten uns hier nie geliebt

Wissen immer noch nicht wie

Ich erinner jedes einzelne Detail

Seit der Schaukel und der Kinderzimmerzeit (Zeit, Zeit)

Steig ein

In den Zug ohne Ziel

Gibt für nichts Garantie

Und die Jahre ziehn am Fenster vorbei

Manche Dinge ändern sich hier nie

Fliegst du hoch, fällst du tief

Und fühlst dich für ein paar Augenblicke frei

Fühlten uns hier nie geliebt

Wissen immer noch nicht wie

Ich erinner jedes einzelne Detail

Seit der Schaukel und der Kinderzimmerzeit (Zeit, Zeit)


[Part 2: Disarstar]

(Ey) Schlaf mit einem Auge offen

Darum bin ich immer müde

Tausend und eine Narbe in mei'm Innern, die ich fühle

Hier stapelten sich Superhelden-Comics unter Betten

Weil wir hofften, dass sie eines Tages kommen und uns retten

Kein bisschen zum Lachen, komisches Leben (Ey)

Väter mit Alkohol und Drogenproblemen (Ja, ja)

Ich hatte immer Paranoia beim Nachhauseweg

Meine Schwester schreibt mir heute: "Besser wenn du draußen schläfst" (Ey)

Und Vater Staat war Zigaretten holen

Zünde mir eine an und schmeck Menthol

Schlief mit Zehn schon mit Panikattacken ein (Ach)

Heute scheint das Influencermarketing zu sein (Ihr Hunde)

Frag dich, was du hinterlässt mit deinen Texten

Wir hab'n Abi nachgeholt aus Minderwertigkeitskomplexen

So ists Leben und so muss man es nehmen

Mit 'nem pochenden Herz und bisschen frischer Luft wird es gehen (Ey)

Für alles, was ich hab, hab ich gekämpft

Die Garage und den Benz, nehm' das Fahrrad weils egal ist, was ihr denkt

Du kriegst die Straße nicht aus mir

Und wer weiß vielleicht bin ich in 20 Jahren wieder hier (Ja)


[Pre-Hook: Disarstar]

Steh auf den Dächern von den Blocks

War dem Himmel nie so nah

Some kids don't go home to love

Aber meine Ja!

[Hook: Disarstar & Ruffy]

Steig ein

In den Zug ohne Ziel

Gibt für nichts Garantie

Und die Jahre ziehn am Fenster vorbei

Manche Dinge ändern sich hier nie

Fliegst du hoch, fällst du tief

Und fühlst dich für ein paar Augenblicke frei

Fühlten uns hier nie geliebt

Wissen immer noch nicht wie

Ich erinner jedes einzelne Detail

Seit der Schaukel und der Kinderzimmerzeit (Zeit, Zeit)

Steig ein

In den Zug ohne Ziel

Gib für nichts Garantie

Und die Jahre ziehn am Fenster vorbei

Manche Dinge ändern sich hier nie

Fliegst du hoch, fällst du tief

Und fühlst dich für ein paar Augenblicke frei

Fühlten uns hier nie geliebt

Wissen immer noch nicht wie

Ich erinner jedes einzelne Detail

Seit der Schaukel und der Kinderzimmerzeit (Zeit, Zeit)