EINMAL EIN BIER

By Die Ärzte

On HELL

Released on October 23, 2020

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[Songtext zu „EINMAL EIN BIER“]

[Strophe 1: Bela & Farin]

Es war sechs Uhr in der Früh, vielleicht auch schon sieben

Als ich mich durch die Bartür auf die Straße ergoss

In mir war keine Spur von Festigkeit geblieben

Weshalb ich statt zu gehen über den Gehweg floss

Da war plötzlich ein Loch (Wahrscheinlich irgendein Bau)

Das ich hinunter kroch (Sicher nicht so schlau)

Ich tropfte in ein undurchdringliches Dunkel, das mich dann auch vollständig verschlang

Doch mir war überhaupt nicht bang

Denn ich hörte den Gesang

Der vertraut in mеinen Ohren klang


[Refrain: Bela]

Ein Bier, еtwas anderes willst du nicht

Ein Bier, wir gehen mit dir ins Licht

Einmal Bier, doch vor dem Nachhausegehen

Hinein ins Glas, wir wissen, dass wir uns verstehen

[Strophe 2: Bela & Farin]

Ich schwamm mit den Stimmen, es waren hunderte

Zog mit ihnen meine Bahnen und ich wunderte

Mich darüber, dass ich mich nicht wunderte

Weder hungerte, kein Durst in mir lungerte

Da war plötzlich ein Sog (sie erfasste das Grauen)

Wenn mein Gefühl nicht trog (Gefühlen darf sie nicht trauen)

Er packte mein flüssiges Ich und spülte mich durch ein riesiges Kupferrohr

Das kam mir schon bekannt vor

Und plötzlich wusste ich auch was

Ich landete als Bier im Glas (ein frisch gezapftes Bier vom Fass)


[Refrain: Bela]

Ein Bier wollte ich schon immer sein

Ein Bier wie goldgelber Sonnenschein

Einmal auf die andere Seite schauen

Ein Bier wie mich muss man erst mal brauen

Ein Bier, damit wäre alles klar

Jetzt bin ich der Mann, der irgendwann mal ein Bier war