Released on August 1, 2020

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[Songtext zu „Tellerrand“]


[Part]

Ich bin inn'n tot und bräuchte eine helfende Hand

Aber weiß, es gibt keinen Mensch, der mir noch helfen kann

Brauche Zeit, doch die Welt hält nicht an

Alles fällt zusamm'n, das ist der Blick über den Tellerrand

Jeder andre hält Distanz

Zu mir, und dieses Gefühl fühlt sich seltsam an

Traumende, Möglichkeiten ausgeschöpft

Ich führ' mein Leben, als wär's Hausarrest

Der Sturm hat mich aufgеweckt

Träumte, dass ich sterbе und ich glaube, dieser Traum war echt

(Versager) Das, was man mich glauben lässt

Und vielleicht hab'n sie damit auch recht

Dauernd Stress mit Leuten, die mir Schlechtes woll'n, schau' nicht weg

Obwohl ich zu Hause bin, fühl' ich, wie meine Mauer wächst

Abgezäunt, isoliert

Niemand, der mich noch besucht, was sind denn schon Freunde? Ihr

Wart Weggefährten für ein'n bestimmten Zeitraum

Am Ende ging das alles gleich aus

Wenige Wege sind auf lange Zeit zusamm'n bestimmt

Menschen wähl'n heute den und morgen einen anderen

Gehen dann woanders hin und lassen dich stehe'

Weil sie von Loyalität einfach nichts versteh'n

Sie reden von „Für immer“

Doch „Für immer“ ist nicht länger als ein Sturm oder Gewitter

Nicht einmal so lang wie eine scheiß Jahreszeit

Frage: Weißt du überhaupt noch, wer ich bin? Sag's mir, nein?

Ich kenn' doch die Antwort längst

Du bist du und wir einander fremd

Du brauchst kein'n kranken Mensch in deinem Umfeld

Uns hält gar nichts mehr, nur noch Schmerz, der an mir hängt

Leute, die mir wichtig war'n

Leben weiter, als wär ich nicht da

Bekam ein Leben, das vergiftet war

Jeder Tag in meinem scheiß Leben war ein Schicksalsschlag

Leb' das ganze Jahr, als hätt ich ewig langen Mittagsschlaf

Und will zurück ins Leben wie ein Typ, der hinter Gittern saß

Ich bin lebensmüde

Steh' auf einer leeren Bühne

Und merk' langsam, dass niemand kommt

Hab' den Triathlon gewonn'n

Doch die, die es seh'n, nenn'n mich „Verlierer“, doch was wissen die denn schon?

Ich suche mein Leben lang schon Frieden wie der Libanon

Lieder helfen mir hier nicht mehr raus

Ja, ich hab' an mich geglaubt, doch was bringt's? jeder andre

Gibt mich auf, dein Mindset

Bringt dir einen Scheißdreck für das, was du hier reinsteckst

Schon wieder die fall'n die Augen zu

Rapartist zu sein war mein Traumberuf, doch alles cool

Falsches Mitleid im Dauerloop

Lieber sag ich „Kopf zu“, und werd' dafür ausgebuht

Ich war nie der Typ, der dir aus Gier Honig um dein Maul schmiert

Doch zeigst du dich menschlich, wird der Mensch zum Raubtier

Ich fühl' mich wie tot

Psychisch k.o​.​

Hab' ein'n Weg hinter mir, den kein andrer laufen will

Ihr könnt mich noch seh'n, aber grade lauf' ich aus dem Bild

Legt die Kameras weg

Es gibt nichts mehr zu seh'n, aus irgendwann wurde jetzt

Bin am Ende und bräuchte eine helfende Hand

Aber weiß, es gibt keinen Mensch, der mir noch helfen kann

Brauche Zeit, doch die Welt hält nicht an

Alles fällt zusamm'n, das ist der Blick über den Tellerrand