[Songtext zu „Tellerrand“]
[Part]
Ich bin inn'n tot und bräuchte eine helfende Hand
Aber weiß, es gibt keinen Mensch, der mir noch helfen kann
Brauche Zeit, doch die Welt hält nicht an
Alles fällt zusamm'n, das ist der Blick über den Tellerrand
Jeder andre hält Distanz
Zu mir, und dieses Gefühl fühlt sich seltsam an
Traumende, Möglichkeiten ausgeschöpft
Ich führ' mein Leben, als wär's Hausarrest
Der Sturm hat mich aufgеweckt
Träumte, dass ich sterbе und ich glaube, dieser Traum war echt
(Versager) Das, was man mich glauben lässt
Und vielleicht hab'n sie damit auch recht
Dauernd Stress mit Leuten, die mir Schlechtes woll'n, schau' nicht weg
Obwohl ich zu Hause bin, fühl' ich, wie meine Mauer wächst
Abgezäunt, isoliert
Niemand, der mich noch besucht, was sind denn schon Freunde? Ihr
Wart Weggefährten für ein'n bestimmten Zeitraum
Am Ende ging das alles gleich aus
Wenige Wege sind auf lange Zeit zusamm'n bestimmt
Menschen wähl'n heute den und morgen einen anderen
Gehen dann woanders hin und lassen dich stehe'
Weil sie von Loyalität einfach nichts versteh'n
Sie reden von „Für immer“
Doch „Für immer“ ist nicht länger als ein Sturm oder Gewitter
Nicht einmal so lang wie eine scheiß Jahreszeit
Frage: Weißt du überhaupt noch, wer ich bin? Sag's mir, nein?
Ich kenn' doch die Antwort längst
Du bist du und wir einander fremd
Du brauchst kein'n kranken Mensch in deinem Umfeld
Uns hält gar nichts mehr, nur noch Schmerz, der an mir hängt
Leute, die mir wichtig war'n
Leben weiter, als wär ich nicht da
Bekam ein Leben, das vergiftet war
Jeder Tag in meinem scheiß Leben war ein Schicksalsschlag
Leb' das ganze Jahr, als hätt ich ewig langen Mittagsschlaf
Und will zurück ins Leben wie ein Typ, der hinter Gittern saß
Ich bin lebensmüde
Steh' auf einer leeren Bühne
Und merk' langsam, dass niemand kommt
Hab' den Triathlon gewonn'n
Doch die, die es seh'n, nenn'n mich „Verlierer“, doch was wissen die denn schon?
Ich suche mein Leben lang schon Frieden wie der Libanon
Lieder helfen mir hier nicht mehr raus
Ja, ich hab' an mich geglaubt, doch was bringt's? jeder andre
Gibt mich auf, dein Mindset
Bringt dir einen Scheißdreck für das, was du hier reinsteckst
Schon wieder die fall'n die Augen zu
Rapartist zu sein war mein Traumberuf, doch alles cool
Falsches Mitleid im Dauerloop
Lieber sag ich „Kopf zu“, und werd' dafür ausgebuht
Ich war nie der Typ, der dir aus Gier Honig um dein Maul schmiert
Doch zeigst du dich menschlich, wird der Mensch zum Raubtier
Ich fühl' mich wie tot
Psychisch k.o.
Hab' ein'n Weg hinter mir, den kein andrer laufen will
Ihr könnt mich noch seh'n, aber grade lauf' ich aus dem Bild
Legt die Kameras weg
Es gibt nichts mehr zu seh'n, aus irgendwann wurde jetzt
Bin am Ende und bräuchte eine helfende Hand
Aber weiß, es gibt keinen Mensch, der mir noch helfen kann
Brauche Zeit, doch die Welt hält nicht an
Alles fällt zusamm'n, das ist der Blick über den Tellerrand