Released on August 26, 2016

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[Songtext zu „Kater“]


[Intro: Denyo]

Ah, wie ich in den Seilen häng'

Letzte Nacht war ich ziemlich peinlich, denn

Aus meinem Mund kam nix außer Müll

Und ich hab' mehr Kohle verbrannt als 'n Grill


[Part 1: Denyo]

Ich würd mich gern wegzaubern – Abrakadabra

Fuck, wieder so 'n rabenschwarzer Kater

Gestern noch Superman, heute Drachmen

Der wie 'n Scheintoter in sei'm Bett abhängt

Und ich hasse diesen Tag später, wenn man 'nen Helm hat

Wie Darth Vader

Game Over, schachmatt, Durchfall, Kopfschmerz

Mann, ich fühl' mich Asbach uralt

Doch wen wundert's nach fünfzig Kurzen?

Ich geh' auf Klo, nochmal gründlich furzen

Und würd mein Elend gern vertuschen

Doch es dampft aus meinen Poren selbst nach einer Stunde duschen

Und jedermann riecht es, jedermann sieht es

Ich seh' aus wie 'n Obdachloser mit Elephantitis

Der Herr der Augenringe, müde und allein

Bis es nächste Woche wieder heißt: „Einer geht noch rein!“

[Hook: Denyo & Eizi Eiz]

Gestern war ich blau, heute seh' ich schwarz und versteck' mich im Bett

Denn so voll wie ich war, so leer bin ich jetzt

Bewege mich träge durch eigenen Nebel

Kein Wind für die Segel und immer noch Pegel

Denn so voll wie ich war, so leer bin ich jetzt


[Part 2: Eizi Eiz]

Ich wach' auf, oder so ähnlich

Seh' nix, die Augen krustig und klebrig

Fühl' mich eklig, hab' Angst, ich übergeb' mich

Dreh' mich um und schlaf' noch ein wenig

Aber geht nicht, denn in meinem Schädel

Spielt Lars Ulrich Schlagzeug und ich hab' noch Pegel

Und ist das Vogelzwitschern oder Lung'npfeifen?

Rihanna kann sich in dem Pelz auf meiner Zunge kleiden

Nie mehr Alkohol, wirklich, das schwör' ich

Mein Körper fühlt sich an wie Dresden '45

Und wenn du dich im Club bis sieben vergnügst

Hast du Karl Dall auf Crack, der dich im Spiegel begrüßt

Mir egal, ich werd' heut eh nicht mehr rausgehen

Nur noch vom Bett zum Kühlschrank zur Couch gehen

Und dann hock' ich da, kau' auf meinem Zwieback

Roll' mich in die Decke und denke, dass mich keiner lieb hat

[Hook: Denyo & Eizi Eiz]

Gestern war ich blau, heute seh' ich schwarz und versteck' mich im Bett

Denn so voll wie ich war, so leer bin ich jetzt

Bewege mich träge durch eigenen Nebel

Kein Wind für die Segel und immer noch Pegel

Denn so voll wie ich war, so leer bin ich jetzt

Gestern war ich blau, heute seh' ich schwarz und versteck' mich im Bett

Denn so voll wie ich war, so leer bin ich jetzt

Bewege mich träge durch eigenen Nebel

Kein Wind für die Segel und immer noch Pegel

Denn so voll wie ich war, so leer bin ich jetzt


[Outro: Denyo]

So leer bin ich jetzt

So leer bin ich jetzt