Tief im fauligen Morast

Liegt eine Leiche eingehüllt

Ihre Hand ragt wie ein Ast

Leben suchend, angsterfüllt

Wer mag diese Leiche sein

Liegt gar Jahre unentdeckt

Unverwesend, klar und rein

Und dennoch irgendwann verreckt

Einsam steht ein alter Mann

Vor dem Grauen im Morast

Greift den kargen, stummеn Ast

Zu spät, es ist die Leichеnhand

Aus dem schaurigen Morast

Ragt des alten Mannes Bein

Fort ist jede Lebenslast

Die Leiche ist nicht mehr allein