Released on January 23, 2009

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[Verse 1: Amewu]

Ich hab ein Ziel und such den Weg

Doch ich weiß nicht wohin

Es ist schwierig drauf zu bleiben

Doch er war leicht zu beginnen

Aus allen möglichen Entscheidungen erreichten mich Stimmen

Ich muss mich wohl entscheiden, aber das ist eigentlich nicht schlimm

Manchmal kann ichs garnicht fassen, wie alt ich schon bin

Was hab ich all die Jahre gemacht, wo ist die Zeit denn jetzt hin

Vieles hab ich längst vergessen, manches bleibt mir im Sinn

Ich hab versucht aus dem Himmel ohne Fallschirm zu springen

Warum hab ich das gemacht, ich hab nicht die leiseste Ahnung

Weiß nicht wie, weiß nicht warum, aber ich weiß noch das Datum

Wenn ich's vergesse, werd ich jedes Jahr von Leuten erinnert

Krieg Geschenke und frag mich ob's überhaupt einen Sinn hat

Was soll aus mir werden, was sind meine Ziele im Leben

Mir und den Menschen um mich rum möglichst viel Liebe zu geben?

Naja, klingt schonmal gut, doch gibts da auch was Konkretes?

Denn manchmal krieg ich das Gefühl, dass es dafür bald schon zu spät ist

Träume aus dem Kindergarten hab ich längst vergessen

Wenn mann mich fragt: "Was willst du werden?", stammel ich und nenn' Interessen

In der Schule hat mich auch nicht vieles weiter gebracht

Ich hab zwar Manches gelernt, doch es ist eigentlich ein Knast

Nichts mit Lebensperspektiven, nichts mit eigenem Denken

Man hat versucht uns immer alle auf das Gleiche zu lenken

Und als ich meinen Abschluss hatte, stand ich dann da

Und kam genauso wenig wie die meisten Anderen klar

[Hook: Amewu](x3)

Folg deinem Schicksal ganz egal ob es weit ist

Form es dir selbst, nur wenn du merkst das es falsch ist

Horch in die Welt rein und bemerk wann es Zeit ist

Forder dich selbst raus, wenn es kommt und ergreif es


[Verse 2: Amewu]

Milliarden einzelne Menschen, milliarden menschliche Leben

Wir tragen die Potenziale und wollen uns endlich bewegen

Obwohl es nicht jedem klar ist, weiß er das es wirklich wahr ist

Und eines glücklichen Tages, sieht er das es pünktlich da ist

Das Schicksal wird sich verbreiten, entfalten nach allen Seiten

Es wird nichts beim Alten bleiben, kein trauern nach alten Zeiten

Eine Reise auf neuen Gleisen, gegossen aus heissem Eisen

Bis dahin such ich weiter und lass mich von Zeichen leiten

Ich hab keine beste Taktik, doch weiß, diese hier ist gut genug

Mit ein bisschen Glück, und noch viel mehr Fleiß und einem guten Ruck

Hab ich bald den aller besten Beweis, dass das alles wirklich stimmt

Erkenn' meinen Traum und brech durch das Eis, damit ich glücklich bin

Kein Zögern, keine Vorsicht, wenn dieses Wesen hervor sticht

Bis dahin hör und erforsch ich, was aus dem innern ins Ohr spricht

Arbeite versteckt und werd früh genug offensichtlich

Fall öfter mal auf die Fresse, doch dafuer ist Hoffen wichtig

Für jeden der es geschafft hat, jeden der es noch schaffen wird

Genauso sehr für jeden, der bevor er es noch schafft stirbt

Es ist egal wo man steht, jede Handlung ist wichtig

Und auf dem Weg zu diesem Ziel ist der Tod auch nur ein Lichtblick

Nichts davon ist nur Gelaber, nichts davon hochgestochen

Ich hab aus Angst vor dem Sterben schon längst mit dem Tod gesprochen

Bin im Dunkeln ertrunken und wieder ins Boot gekrochen

Und seit diesem Tag ist für mich alles nach oben offen