Katastrophe Notwehr

By Aimo Brookmann

On Schneckenhauseffekt

Released on January 30, 2015

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[Verse 1]

Du bist älter als die Zeit, oder vielleicht gleich

Und dich wirft nichts aus der Bahn, weil du Bescheid weißt

Du bist allein, aber wir sind alle bei dir ‘n Leben lang

Wir verstehn dich nicht mal‘n bisschen, doch du bleibst nie steh’n verdammt

Evolution in einem Wimpernschlag

Wir komm’ und geh’n nur du bist die Unendlichkeit und immer da

Das Licht der Sonne spielt mit deinen Farben Symphonien

Und du bist warm in deinem Innern, auch wenn gerade alles friert

Deine Quellen sind kristallklar und rein

Deine grenzenlose Schönheit hält dein Alter geheim

Du bist das All und das Ein, unser Ein und Alles

Zeigst uns unsern Platz bei dir wo’s nie zu heiß und kalt ist

Du spendest Halt und gibst uns Sicherheit

Denn wir könn’ auf dich bauen und zum Himmel ist es nich mehr weit

Deine Ruhe schenkt uns Zuversicht

Ins Ungewisse treiben und doch wissen dass es Ufer gibt

Du bist unbeschreiblich

Und hältst dein Gleichgewicht

Doch uns fehlt der Weitblick

Weil’s zur falschen Seite kippt

Denn wir allein stör’n die Ballance

Nehmen dir gleich jegliche Chance

Was muss passier’n bis wir kapier’n

Den Krieg könn’ wir so nur verlier’n


[Hook]

Jede Katastrophe Notwehr, du willst uns los werd’n

Und jeder Schritt den wir jetzt geh’n bringt uns dem Tod näher

Und wir verdienen so sehr, was wir kriegen

Denn wir sind Parasiten, wir sind Parasiten


[Verse 2]

Du bist unfassbar und hast bisher alles hingekriegt

Drehst dich um die eigne Achse und dir wird nie schwindelig

Doch in letzter Zeit fühlst du dich nicht gut

Denn Sie wühlen nach dei’m Blut und sie schüren deine Wut

Ohne Rücksicht auf Verluste woll’n sie mehr als du besitzt

Sie treiben dich ins Aus ohne’s zu merken Schritt für Schritt

Und sie schütten Gift auf dich, während sich Fehler summieren

Nehmen Sie dir jede Chance dich zu regenerieren

Langsam sterben all die Arten weg, während die Saat verreckt

Klare Quellen stark verdreckt und langsam wird dein Atem schlecht

Früher war’s perfekt, jetzt brummt dir der Kopf

Und der Bauch tut weh, weil’s tief in dir drin unentwegt kocht

Wie lang kannst du noch die Ruhe bewahr’n

Du kannst nich sprechen, doch man kann’s eh nicht im Guten sagen

Hast kaum noch Blut in’ Adern, klebt an ihr’n Händen

Du musst kämpfen, deine Waffen sind die vier Elemente

Und die Minderheit der Guten

Die ihr Möglichstes versuchen

Tun dir Leid, doch du kannst sie nicht beschützen

Denn um Parasiten loszuwerden kannst du dich nur schütteln

Es geht zu weit, irgendwann reicht’s

Denn so viel Leid kann keiner heilen

Was muss passier’n bis wir kapier’n

Den Krieg könn’ wir so nur verlier’n


[Hook]