Schatten

By Aego

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[1. Verse:]

Die Sterne werden dunkler in der Nacht

Denn an jedem Tag brennt das Licht unter diesem Dach

Und vertreibt die Schatten die sich nicht vertreiben lassen

Und sich zeigen in von Röhrenlicht getränkten Gassen

Und Experten erscheinen mit dem Morgen

Um Raster zu erstellen und Kategorien einzuordnen

Um Erklärungen zu finden für Phänomene die verschwindend gering sind

Doch trotzdem das Leben hier bestimmen

Und sie öffnen Schubladen stecken was rein

Und sind wieder weg bevor das in der Zeitung erscheint

Und der Nachrichtensprecher berichtet über Jemand

Der Jemand kannte der einblick in eine Schublade hatte

Und danacht kommt das Wetter wie immer Regen

Den Segen bringt Halogen wie es einst Luzifer machte

Und alles bleibt wie es immer war

Die Schatten verstecken sich weiterhin hinter Namen


[Hook:]

Alles was du siehst hat eine Schattenseite

Alles was du siehst könnte auch anders sein

So könnte dieses nur Schein sein und der Geist real

Oder schenk dir wieder Wein ein und hab keine Wahl

Ich verliere lachend die vernunft

Nichts was ich mache hat nen Grund

Ich bin der Schatten meiner Kunst

Ich bin der Schatten meiner Kunst


[2. Verse:]

Und am Ende ist nichts wie es scheint

Wenn das Licht darauf scheint bist du bereit?

Wir sehen nur den Schatten von Puppen

Und die Puppen werden bewegt von einer Hand aus dem dunkeln

Wir sehen nichts selbst die Bilder im Kopf sind nur Bilder im Kopf

Durchgelassen von deinem Filter im Kopf

Alles hat nen Label und nen Preis

Aber jeder ist hier frei komm erzähl mir doch keinen Scheiß

Deine Tochter möchte scheinen wie die Stars

Aber keiner nimmt sie wahr darum zeigt sie ihren ...

Sie weiß es nicht besser kennt ihren Wert nicht

Denn in jeder Werbung werden Ideale verherrlicht

Die dein Bewusstsein rauben du musst einkaufen

Und du musst einen saufen sonst gehörst du nicht dazu

Zu dieser Welt voller Ruhm die Freiheit liegt zwischen Geld und Konsum

Doch mit Freiheit hat das selten zu tun


[Hook]