Allein

By Acaz

On Abgrund

Released on July 1, 2016

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[Songtext zu „Allein“ ft. Tarot]


[Intro]

Man kommt allein auf die Welt

Man lebt allein, man stirbt allein

Und je älter man wird, desto mehr ist man allein

Mit ein paar Erinnerungen an ein Leben, dass sich nach und nach zerstört


[Part 1: Acaz]

Ich bin allein und weiß nicht mal, warum

Immer einsam ohne Grund, selbst die Schreie sind verstummt

Ich kenn' ein paar grade Jungs, wir gehen feiern und dann dancen

Doch so wie jede Nacht fühl' ich mich einsam unter Menschen

Es ist leicht sich abzugrenzen, ich seh' die Tränen funkeln

Tauch' die Feder in die Tinte und erzähl' von meinen Wunden

Ich greif mir deine Hand und wir stehen hier um Dunkeln

Ich würde soviel gerne sagen doch mein Leben ist ein Stummfilm

Ich rede mit einem Kumpel, denk', wir regeln das zu zweit

Doch ich geh' nach einem Handschlag durch den Regen ganz allein

Und so drehe ich Stein für Stein, doch ich komm hier nicht mehr weg

Die letzten Sonnenstrahlen glühen am Horizont und sind versteckt

Ich hör' Songs, die ich nicht check, aber projizier' auf mich

Und ich spür' dreißig Liter Regen, wenn die Wolkenschicht aufbricht

Bis der Mond sich aus dem Wasser reißt und weiter atmet

Ich schrei' apathisch, weil ich ganz alleine da sitz'


[Hook: Tarot]

Ich trage diesen Stein im Herzen, damit ich nicht vergesse

Doch es gibt Tage an denen scheidet er sich an die Oberfläche

Ey, ich finde es beneidenswert, was du alles geschafft hast

Und es ist schon eine weile her, dass jemand an mich gedacht hat


[Part 2: Acaz]

Ich weiß doch, was ich fühle, versteift sind meine Füße

Der Treibsand zieht mich runter, ich bin einsam in der Wüste

Ja, ich weiß, du bist es müde, mir die Zweisamkeit zu schenken

Doch mein Leiden zu beenden, liegt allein in deinen Händen

Hab' keine Zeit mehr zu verschwenden, Schatten zeigen mir die Grenzen

Mittlerweile zu alt, um am Abgrund weiter rumzutänzeln

Seh' verzweifelt Differenzen

Will dich streicheln, doch bin längst im Labyrinth meiner Gedanken mit den Leichen

Die hier hängen drin, guck, ich weiß, du willst wegrennen

Los zeig mir doch den Tod, um mich rum ist alles still

Ich bin die Einsamkeit gewohnt, zieh' die Klinge durch die Arme

Guck, ich schreib' den Brief in rot, Kopf rein in den Berg Koks

War zu high und ließ nicht los

Ihr begleitet mich, aber wo seid ihr, wenn ich euch mal brauch'?

Ich grab' mich durch die Wüste und meine Hände sind voll Staub

Durch die Enge werd' ich taub, die Stille ist hier mein Feind

Ich war zu lange hier, ich will nicht mehr allein sein


[Hook: Tarot]

Ich trage diesen Stein im Herzen, damit ich nicht vergesse

Doch es gibt Tage an denen scheidet er sich an die Oberfläche

Ey, ich finde es beneidenswert, was du alles geschafft hast

Und es ist schon eine weile her, dass jemand an mich gedacht hat


[Part 2: Tarot]

Ich bin immer der erste, der geht

Aber der letzte, der schläft

Voller Hoffnung und Verzweiflung

Sowie die Nächte am See

Ja, all die kleinen Katastrophen abgestempelt, archiviert

Und so wie ich älter werde, frag' ich mich öfter

Ist da irgendjemand außer mir, der kurz davor ist aufzugeben?

Irgendjemand der es schafft, dass ich mein Leben wieder Leben will

Und jeder Gedanke an jeden, den ich mal kannte

Meine liebste Phantasie, doch so schlimm war es noch nie

Ich bin allein


[Hook: Tarot]

Ich trage diesen Stein im Herzen, damit ich nicht vergesse

Doch es gibt Tage an denen scheidet er sich an die Oberfläche

Ey, ich finde es beneidenswert, was du alles geschafft hast

Und es ist schon eine weile her, dass jemand an mich gedacht hat