Released on September 29, 2023

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[Songtext zu „19:30“]


[Intro]

(Nearr Boy)


[Part 1]

Neunzehn Uhr dreißig, ja, der Doktor rät mir ab

Weil ich krieg' da was verschrieben, war mir immer schon egal

Dabei bleib' ich, leere Flaschen auf mei'm Schreibtisch

(Ja-ey-ja-ah-ah-ah)

Irgendwas zerreißt mich, dass ich vier Flaschen in mein'n Hals kipp'

Ich rauch' so viel, dass meine Wand schon nicht mehr weiß ist

Die 808 zittert so doll wie meine Beine

Zwanzig Leute, aber sagen tu ich's keinem

Die feiern mich, als gäb es etwas zu beneiden

Die kippen nach, doch werd'n mein Level nicht erreichen, hah

Ich will nicht feiern, ich will irgendwas vermeiden, hah

Und ich seh' doppelt, ich muss immer übertreiben


[Part 2]

Zwei Uhr dreißig, ja, der Kopf wird langsam taub

Und ich merk', wie ich mir wünsch', es würd so bleiben

Hundert Leute, die mir schreiben

Ja, so viel los, aber um mich alles leise

Ein Liter Jack in meinem Magen, aber reicht nicht

Frag' in die Runde: „Kann hier irgendjemand driven?“

Holt bitte Bier oder Wein oder beides

(Ja-ey-ja-ah-ah-ah)


[Part 3]

Sechs Uhr dreißig, ich häng' im Studio beleidigt

Ich weiß nicht mehr, wo ich bin und wo mein Mind ist

Ruf Eins-Eins-Zwei, glaub', ich schaff' das nicht alleine

Sie komm'n vorbei, fragen: „Kannst du es beschreiben?“

Es fühlt sich an, als wenn das alles hier ein Kreis ist

Als würd ich seh'n, was die seh'n, nur durch Scheiben

Als wär' ich in der nächsten Stunde eine Leiche

Oder verrückt und kann mich selber nicht begreifen

Ich guck' mich um, als wenn im mei'm Zimmer ein Geist ist

Ich kann nicht reden, ich kann nicht mal mehr bis drei zähl'n

Würd ich die Wahrheit sagen, würd er's nicht verschreiben

Am nächsten Tag mach' ich das Gleiche