Released on January 1, 2001

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[Part 1]

Ah Yeah

Yo ich denk ich setz mich hin, geh auf Distanz

Überleg und machs mir sichtbar

Nicht mal ein Lichtstrahl trifft dich so sicher wie dein Schicksaal

Und es ist wahr, auch wenn dein Herz zerbricht wie Licht im Prisma

Wo die ganze Welt Fassade ist, wie ein Mädchen auf ner Misswahl

Ja es scheint so

Man macht sich echt um zuviel Scheiss nen Kopf drum

Wie auf Knopfdruck auch noch Hoffnung, wenn es schon weh tut wie ein Kopfsprung

Oder Schlagwort,und Leute meinen, das das hier halt das Leben ist

Doch son scheiss Thesenmist ist hier nicht wesentlich, erst recht im Leben nicht

Ist ziemlich dämlich

Denn zum Anschein soll man auch noch stark sein

Das darf nicht wahr sein, das sein Geist sich leert so wie ein Sparschwein

Das gibts nicht

So viel Gefühl treibt einen zur Weißglut

Du hörst nur wär kein Beinbruch nur der Eindruck den die Zeit dir mitbringt

Kannst keiner Seele mehr vertrauen, nur auf dich selbst bauen

Was auch schon scheisse ist und viel zu einsam, wie im Weltraum

Wo es kalt ist, ich weiss das längst nicht alle Wunden Aussen bluten

Wär die Geschichte anders *Herz rausreiss*, wies sonst nur Frauen tuen

[Hook] (2x)

Dann reissen die Stricke noch wie Glückssträhnen

Das ist ein verrücktes Leben

Doch Gott sei dank, gibt es keine Atheisten in Schützengräben

Wenn die Gedanken nur mal nützlich wären

Der ganze faule Zauber bloss durchschaubarer als Küstennebel


[Part 2]

Naja und manchmal könnte ich mich erschlagen

Fühl mich dann wie im schlechten Film an miesen Drehtagen

Hör nur mein Weh klagen, kann dann nicht A und auch nicht B sagen

Mich bloss mit Kippen vergiften, mich ins Zimmer verpissen und meinen Verstand auskotzen

Fühl mich wie ausgetrickst und glaub euch nichts

Halt mich bloss fest am Augenblick

In dem aus mir mein gottverdammter Glaube spricht

Und aus der Sicht eines Typen ohne Augenlicht

Kann ich von Glück sprechen, wenn mir die ganzen Schlangen nicht in den Rücken stechen

Frag was soll das, bin ich echt schon so wie sies gewollt haben

N Tollpatsch, der stolpert, sich und euch die Ohren vollquatscht

Von dem was ihm auf seiner Seele brennt, auch wenns zu nichts führt

Denn wisst ihr ich habs im Urin, als wenns mein Blick schwört

An solchen Tagen, wenn ich den Teufel an die Wände mal

Denk das Ende naht und scheinbar nichts in meinen Händen halt

Nur mit dem Bauch denk und mich an jeder Kleinigkeit gleich aufhäng

Muss ich abschalten und mir von dem ganzen Scheiss nichts annehmen


[Part 3]

Und lieber warte ich auch wenns hart ist, wie Nachtschicht

Zieh mein Fazit erst bei Klarsicht, bevor mich irgendwas am Arsch kriegt

Ist schon fraglich, ob ich meinen Kram noch unter Dach und Fach krieg

Da draussen gibts noch Ficker, die nur scheisse und zuviel schwätzen

Alles auf beef setzen

Sind echt die letzten, die sich nie ein Zeil setzen

Ich wette, die kriegen nichts auf die Kette, weil sie nichts schätzen

Auch nicht offen sind für Botschaften, wie Briefkästen

Die leere Sprüche drücken, voll mit Weissheit aus der letzten Eiszeit

Aber scheiss drauf, ich geb durch solche Spacken nicht meinen Geist auf

Mit denen regelts sich von selbst wie in nem Kreislauf

Und es ist so

Selbst wenn ich unten bin und mich der ganze Rest mit Füssen tritt

Halt ich mich wenigstens noch physisch fit und erübrigt sich

Was ich nicht schlecht find, ihr nennt mich auch noch Schwächling

Weil ich euch zu echt bin, das ist ein reden, das nach Blech klingt

Ja dann macht mal, von mir aus könnt ihr cool sein und so tun

Als wenn ihr nichts spürt, von euch gibts ganz gewiss keinen

Der mich hinters Licht führt

[Hook] (2x)

Dann reissen die Stricke noch wie Glückssträhnen

Das ist ein verrücktes Leben

Doch Gott sei dank, gibt es keine Atheisten in Schützengräben

Wenn die Gedanken nur mal nützlich wären

Der ganze faule Zauber bloss durchschaubarer als Küstennebel