Released on March 11, 2011

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Wandelst du bei Nacht

Durch die Wälder

Dann kannst du spüren

Der Eule stechender blick

Ihre Augen

Brechen das Dunkel

Und bringen zu Tage

Gar finstere Geheimnisse

Eule, was hält dich nur wach?

Ein grauen, im Finsteren vollbracht?

Verlorene Gedanken, vergessene Flüche?

Was hat dich um den Schlaf gebracht?

Feuchte Blätter und dreckiges Moos

Das Grauen liegt im Erdenschoss!

Eine Warnung

Möchte sie dir rufen

Doch ihre Sprache

Bleibt dir verschlossen

So schreitest du

Über Grabeserde

Kennst die Übel nicht

Die das Erdreich birgt

Doch was liegt, ist nicht tot

Es schläft nur bis zum Abendrot

Siehst du den Mond am Himmel stehen

Erwacht der Grund zum Leben!