Released on November 11, 2016

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[Part I]

Wo ich wohne, steht die Haustür offen

Denn das Wertvollste, was es gibt, sind saubere Socken

Eine Rarität zwischen Staub und Motten

In meiner Gegend wird nicht ein- sondern ausgebrochen

Willkommen in der Stadt, die niemals wach ist

Gewöhn' dir ab zu fragen, was so ab geht

Jeder Club ist scheiße und wird geil getrunken

Selbstbewusst und pleite für ein paar Stunden

Farbenloses Trash-TV

Kein Schwarz-Weiß-Filter, hier ist echt so grau, yeah

Hat jemand 'n Mercedes unter 'm Arsch

Ist es entweder 'n Kollege oder ein Spast

Es herrscht das Krabben-Prinzip - keiner schafft es aus dem Korb, weil ihn ein anderer zieht

Und ich bin kein Lokalpatriot, doch glaub mir, man ist auch immer ein Stückchen da wo man wohnt

Schau dir an, wo ich herkomm'

Und dann siehst du, wo ich hingeh'

Und es gibt nichts, was ich mitnehm'

Außer Druck und Dreck, Druck und Dreck, Druck und Dreck

Schau dir an, wo ich herkomm'

Und dann siehste, wo ich hingeh'

Und es gibt nichts, was ich mitnehm'

Außer Druck und Dreck, Druck und Dreck, Druck und Dreck

Fußball mit 'ner Fanta-Dose

Ah, Tischtennis mit Schläger und auch manchmal ohne

Es geht zum Faustkampf mit 'nem Messer

Weshalb fick dich? - Deshalb

Yeah, und um zu sehen, ob jemand guckt, dreht man sich um

Und wenn dann jemand guckt, heißt es, dreh' dich mal um

Wir brauchen keine Ruhe, warten dass was passiert

Gehen auf einander zu und wer Platz macht, verliert

Du kannst drei Tage dein Gesicht nicht mehr bewegen

Aber wir haben drei Jahre 'ne Geschichte zu erzähl'n

So ist meine Stadt, vielleicht auch deine Stadt

Doch es geht um meine Stadt, also scheiß auf deine Stadt

Egal, wohin die Reise führt

Ein Teil von mir bleibt doch hier

Egal, wohin die Reise führt

Ein Teil von mir bleibt doch hier - für immer

Schau dir an, wo ich herkomme

Und dann siehst du, wo ich hingeh'

Und es gibt nichts, was ich mitnehm'

Außer Druck und Dreck, Druck und Dreck, Druck und Dreck

Druck und Dreck


[Beatswitch]


[Part II]

Nein, wir schauen nicht desinteressiert

Wir sind desinteressiert und schauen noch nett

Haben die Wahl und unsere Wahl ist drauf zu scheißen

Es ist uns nicht egal, aber so gleich so grau

Würden gern was anderes könn', aber Chancen sind zu klein, um sie Chancen zu nenn'

Wir schauen über einen Zaun

Und denken, das Gras ist auch auf der grünsten Seite


[Hook]

Grau - grau - so grau

Kein schwarz und weiß - eine Farbe reicht

Grau - grau - so grau

Wir treten auf der Stelle bis ein Loch entsteht


[Part III]

Die Helden von früher haben mittlerweile verkackt

Und aus der grauen Masse rückt dafür kein Weiterer nach

Wir wären niemand ohne Mucke, wären niemand ohne Serien

Und ergeben nur ein Best-Of unserer Lieblingscharaktere - in grau, aber was seltsam ist

Wir bauen uns fünf Tage die Woche was auf

Am sechsten folgt der Selbstabriss

Betäuben uns mit Rauch und betäuben uns mit Sound

Doch auch der Qualm aus diesem Joint ist viel zu viel, zu viel, zu


[Hook]

Grau, grau, so grau

Kein schwarz und weiß - eine Farbe reicht

Grau, grau, so grau

Wir treten auf der Stelle bis ein Loch entsteht


[Part IV]

Lass uns liegen als wär Krieg

Mit allen Frieden schließen, ist der größte Frieden, den es gibt

Wir hören ein Song über das Nichts-tun

Während wir nichts tun

Und denken, hey, wir sind ja wie die in dem Lied

Wir könn' Geschichte schreiben

Und wieder wegradieren, könn' wir sie nicht mehr leiden

Müssen nichts erreichen, sind wir schon im Himmel oder noch im Block?

Ich hab keine Ahnung, man, es ist das gleiche grau


[Outro: Sample]

The sky is grey

The sand is grey

And the ocean is grey

And I feel right at home

In this stunning monochrome

Alone in my way

And I feel right at home

Alone in my way